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Überflutung prognostizieren

Bad Aibling will sich mit Software „Inge“ besser gegen Hochwasser schützen

Anfang August machten die Wassermassen auch vor Bad Aibling nicht Halt: Die Feuerwehr war auch in Mietraching voll im Einsatz.
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Anfang August machten die Wassermassen auch vor Bad Aibling nicht Halt: Die Feuerwehr war auch in Mietraching voll im Einsatz.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Vorausschauend planen, umfassend informieren, nachhaltig sichern und gemeinsam handeln: Mit der Software „Interaktive Gefahrenkarte für den kommunalen Hochwasserschutz“ (Inge) erhofft sich die Kurstadt, die Gefahren des Hochwassers besser im Blick zu haben.

Bad Aibling – Das Hochwasser hat die Stadt Bad Aibling erst im August in Atem gehalten. Um künftig besser gewappnet zu sein, führt die Stadt jetzt die Software „Interaktive Gefahrenkarte für den kommunalen Hochwasserschutz“ (Inge) ein. Mit Unterstützung des Ingenieurbüros AquaSoli sollen ab Herbst Schulungen stattfinden und Ende 2021 soll Inge voll einsatzfähig sein. Seitens der Firma war der Ingenieur Bernhard Unterreitmeier jetzt im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung und informierte über Inge.

„Ich bin begeistert“

Eingangs sagte Bürgermeister Stephan Schlier (CSU) „ich bin begeistert“, denn mit Inge wisse man genau bei welchem Pegelstand welche Bereiche in Bad Aibling unter Wasser stünden – und könne so schnell handeln.

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Die „zentrale Frage“ sei laut Unterreitmeier „wann ist wo was zu tun?“ Wann – zu welchem Pegelstand. Wo – an welchem Ort und was – welche Maßnahmen zu ergreifen seien.

Gegen Flusshochwasser sei man gewappnet, sagte Unterreitmeier. Was aber immer mehr zunehmen werde – auch im Zuge der Klimaveränderungen – seien „Starkregen und Sturzfluten“. „Das ist eine große Herausforderung“, erklärte er.

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Die Stadt Bad Aibling hat bisher einen Alarm- und Einsatzplan für Hochwasserschutz in Papierform. Allerdings werde empfohlen aufgrund der Änderungen im Bereich des baulichen Hochwasserschutzes und des Hochwassermanagements eine Aktualisierung vorzunehmen – das kam bereits 2019 in der Mangfall-Stadt zur Sprache, so die Verwaltung.

Inge überall abrufbar – auch ohne Netz

Ein Vorteil der Software Inge ist beispielsweise, dass es überall abgerufen werden kann – auch ohne Internetverbindung. So haben beispielsweise die Verwaltung zugriff, aber gleichzeitig auch die Feuerwehren, Bauhofleitung sowie weitere Verwaltungsabteilungen. Obendrein visualisiert Inge den Alarm- und Einsatzplan der Verwaltung und der Feuerwehren – so sei Inge ein hilfreiches Instrument für die Entscheidung bei der Planung, Durchführung und Nachbearbeitung der Katastrophenabwehr.

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