LESERFORUM

„Bad Aibling first?“

Zum Bericht „CSU will eigene Taskforce gegen die Corona-Krise“ im Lokalteil:

Die Bad Aiblinger Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl: Wer wird im Bürgermeisteramt die Verantwortung für die Stadt übernehmen? Der junge Kandidat der CSU prescht in Zeiten der Corona-Krise mit einem Sofortprogramm vor und will so seine Tatkraft demonstrieren, gar Ausnahmeregelungen bei der Regierung erwirken. Natürlich ein kluger Schachzug, aber doch sehr durchsichtig („Bad Aibling first“?).

Denn die Kommune ist in ihrem Handlungsspielraum doch eher begrenzt. Dass eine Bürgermeisterin alles in ihrer Macht stehende in die Wege leiten würde, ist selbstverständlich. Es macht aber den entscheidenden Unterschied, ob das Stadtoberhaupt dabei souverän vorgeht und durch seine Persönlichkeit integrierend wirkt, sodass auch im Stadtrat an einem Strang gezogen wird.

Da erscheint mir eine Unternehmerin mit langjähriger Erfahrung im Wirtschaftsleben die solidere Wahl.

Das sehen auch die beiden wichtigsten unterlegenen Konkurrenten so, Frau Keitz-Dimpflmeier und Herr Gebhart, die sich für Frau Thalmayr ausgesprochen haben. Herr Schlier musste sich dagegen der Unter stützung durch seinen ehemaligen Stellvertreter als JU-Vorsitzender Bad Aiblings, Herrn Winhart (mittlerweile bekanntermaßen bei einer alternativen Partei), erwehren.

Martin Embacher

Bad Aibling

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