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PREISVERLEIHUNG BEI DER NONFIKTIONALE

Bad Aibling: Filmemacher Bernhard Braunstein gewinnt den Hauptpreis

Der Hauptpreis der Nonfiktionale ging an Bernhard Braunstein (Zweiter von links), hier mit Bürgermeister Stephan Schlier (links), Melanie Liebheit, Dr. Tamara Danicic (Zweite von rechts) und Laudatorin Ulrike Tortora (rechts). Foto: Ahrens
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Der Hauptpreis der Nonfiktionale ging an Bernhard Braunstein (Zweiter von links), hier mit Bürgermeister Stephan Schlier (links), Melanie Liebheit, Dr. Tamara Danicic (Zweite von rechts) und Laudatorin Ulrike Tortora (rechts).

17 Filme in vier Tagen: Auch im Schatten von Corona fand jetzt das Doku-Festival statt. Am Abschlussabend wurden Preise verliehen und der Film „Kilometer 30,29“ gezeigt. Den hat das P-Seminar des Gymnasiums Bruckmühl gedreht. Er erinnert an das Zugunglück in Bad Aibling im Februar 2016.

Bad Aibling – An vier Tagen fand jetzt die Nonfiktionale unter dem Motto „Wort für Wort“ in Bad Aibling statt. Heuer bestand erstmals nicht nur die Möglichkeit, die Filme im Kino anzuschauen, sondern auch von Zuhause aus via Stream. Den Abschluss der Dokumentarfilm-Veranstaltung bildete am Sonntag die Preisverleihung.

Gymnasiasten drehen „Kilometer 30,29“

Zunächst wurde in Anwesenheit des Bad Aiblinger Bürgermeisters Stephan Schlier und Christoph Meier-Gehring, Kulturreferent des Landkreise Rosenheim, am Abschlussabend der Film „Kilometer 30,29“ gezeigt. Ein rund fünfminütiger Film, der im P-Seminar des Gymnasiums Bruckmühl entstanden war.

Vier der Schüler vor Ort

Vier der Schüler waren bei der Vorführung in Saal 1 der Aibvision anwesend: die Regisseurinnen Sarah Kuchelmeier und Sandra Stadler, der für das Storyboard mitverantwortliche Korbinian Kriner sowie Lucia Berberich, die Sprecherin einer der Protagonisten. Verantwortlich für das Projekt waren die Lehrer Stefanie Keller-Tönse und Bernhard Bindl, seitens der Nonfiktionale betreute Peter Tomschiczek die Arbeit.

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Die Bruckmühler Gymnasiasten freuten sich über die Aufführung ihres Films „Kilometer 30,29“ (von links): Lucia Berberich, Sarah Kuchelmeier, Sandra Stadler, und Korbinian Kriner.

Obendrein waren an dem Film weitere Bruckmühler Gymnasiasten beteiligt: Alexander Basan und David Spänkuch (beide Kamera), Tobias Radzey (Schnitt-Regie), Jessica Cassdorf und Alexander Stiebn (Produktion), Noah an der Lan und Laura Würmüller (Storyboard), Nicolas Schraml (Licht:), Mika Müllerr (Ton) sowie Elias Hoika und Hugo Körber (Postproduktion).

Gewidmet den Opfern und Angehörigen

Gewidmet ist der Film den Opfern und Angehörigen des Zugunglücks vom 9. Februar 2016 in Bad Aibling. „Wort für Wort“ schildern eine Betroffene und zwei Einsatzhelfer ihre Eindrücke und Gefühle von damals.

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Die Schülerjury des Gymnasiums Bad Aibling (von links): Lena Winzenburg, Markus Arlt und Jakob Zweckstetter. Das Schüler-Trio wählte den Sieger des Bürgerpreises aus.Foto: Ahrens

Anschließend wurde der Bürgerpreis des Festivals vergeben, den die Schülerjury des Gymnasiums Bad Aibling – Markus Artl, Lena Winzenburg und Jakob Zweckstetter – wählte: „Du warst mein Leben“ von Rosa Hannah Ziegler, die sich per Videobotschaft bedankte. Die Jurymitglieder würdigten einen Film, der ein Wiedersehen von Mutter und Tochter thematisiert, die sich nach Jahren wieder begegnen.

Erstmals ein Kurzfilm prämiert

Freute sich über den Kurzfilm-Preis: Volko Kamensky.

Erstmalig wurde heuer auch ein Kurzfilmpreis ausgelobt: Volko Kamensky erhielt den Preis für „Oral History“. Sein Werk zeichnet, getragen von drei Frauenstimmen aus dem Off, das Bild einer Provinzidylle, bei der die Wirkung des kollektiven Gedächtnisses allgegenwärtig ist.

Dann wurde der Hauptpreis verlesen: Die Jury bestehend aus Judith Funke, Vadim Jendreyko und Ulrike Tortora hatte sich für den Film „Atelier de Conversation“ von Bernhard Braunstein ausgesprochen. Im Zentrum steht ein Raum in der Bibliothek des Centre Pompidou in Paris.

Organisatoren bedanken sich für die Treue

Dort finden Treffen von Menschen aus aller Herren Länder statt, deren Muttersprache nicht Französisch ist, die diese Sprache aber praktizieren wollen. Braunstein setzt die Kamera in diesen Gesprächskreis und bezieht dadurch den Zuschauer in die Kommunikation mit ein.

Alle Preisträger wurden mit Beifall bedacht und Dr. Tamara Danicic und Melanie Liebheit bedankten sich bei allen Sponsoren, die dem Festival auch in der Krise die Treue gehalten haben. Die Stadt werde dies auch weiter tun, so Bürgermeister Stephan Schlier.

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