Bad Aibling: Endspurt der Ausstellung „Moor than a feeling“

Ein Rückblick auf die Kindheit bietet sich für manche einheimische Besucher: Gegenstände aus der Schäfflerwerkstatt sowie Werkzeug für das Torfstechen erwarten die Gäste.
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Ein Rückblick auf die Kindheit bietet sich für manche einheimische Besucher: Gegenstände aus der Schäfflerwerkstatt sowie Werkzeug für das Torfstechen erwarten die Gäste.

Die Ausstellung „Moor than a feeling“ bietet noch bis Mitte Oktober im Jubiläumsjahr „175 Jahre Moorbad – 125 Jahre Moorheilbad“ Informationen rund um das Bad Aiblinger Moor und seine Bedeutung für den Ort.

Bad Aibling – „Faszination Moor“ ist das Thema des Ausstellungsteils im Gebäude des früheren Lichtspielhauses.

Die Entstehung eines Moors, seine Bedeutung für die Natur und die verschiedenen Arten des Moors werden dargestellt. Auch der Abbau in historischer Zeit und in der Gegenwart sowie die Renaturierung werden präsentiert.

Illustre Einträge ins Gästebuch

Das Gästebuch dokumentiert viele positive Besucher-Kommentare. Erwachsene und Familien, Einheimische sowie Gäste haben sich die Exponate angeschaut und sich zur „gelungenen und informativen Ausstellung“ zustimmend geäußert.

Ein Besucher aus Bad Aibling schrieb, die Ausstellung sei „ein Rückblick auf die Kindheit“ und mancher Einheimische wird sich bei der Betrachtung der historischen Fotos aus den Torfabbaugebieten, den Werkzeugen für das Torfstechen sowie den Gegenständen aus der Schäfflerwerkstatt ähnliches gedacht haben. Dass es sich beim Torfstechen um eine schwere Arbeit handelte, zeigt dieser Satz im Gästebuch: „Meine Erinnerungen ans Moor sind Schinderei und Mückenstiche beim Torfstechen“.

Ausstellung bis 15. Oktober geöffnet

Die Ausstellung im ehemaligen Lichtspielhaus in der Kirchzeile ist noch bis Donnerstag, 15. Oktober, geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Dienstag und Donnerstag, 10 bis 14 Uhr, Samstag, 11 bis 15 Uhr, sowie Sonntag 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Ausstellungsteil im Haus des Gastes, der sich mit dem Marketing der Kurstadt seit dem 19. Jahrhundert befasst, ist von Montag bis Freitag, 9.30 Uhr und 16 Uhr, und Samstag, 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr, geöffnet. Die Tafeln am Promenadenweg zwischen Katharinenstraße und Parkplatz P4 dokumentieren die Geschichte des Ludwigbades. Besucher können diese jederzeit anschauen.

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