+++ Eilmeldung +++

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Starkregen, Sturmböen und Hagel

DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Der DWD veröffentlichte am Sonntagabend (26. September) eine amtliche …
DWD warnt vor schwerem Gewitter in Teilen des Landkreises Rosenheim
Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


St.-Georg-Schule

Schulverkehrsplanung: Schluss mit Elterntaxis in Bad Aibling und trotzdem sicher zum Unterricht

Die Schüler sollen sicher zur Schule kommen: „Der Schulneubau mit Erweiterung am gleichen Standort bringt automatisch mehr Schüler- und Elternverkehr mit sich – dadurch ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Organisation der Schulverkehre“, erklärte die Expertin dem Gremium des Ausschusses.
+
Die Schüler sollen sicher zur Schule kommen: „Der Schulneubau mit Erweiterung am gleichen Standort bringt automatisch mehr Schüler- und Elternverkehr mit sich – dadurch ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Organisation der Schulverkehre“, erklärte die Expertin dem Gremium des Ausschusses.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
    schließen

Elterntaxi – bald Geschichte? Der Schulverkehr im Bereich der St.-Georg-Schule sollen neu geplant werden. Experten haben jetzt dem Ausschuss Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung das Konzept vorgestellt.

Bad Aibling – Im Zuge des Neubaus der St.-Georg-Schule soll jetzt auch eine neue Schulverkehrsplanung auf den Weg gebracht werden. Kurz: Die Kinder sollen sicher zum Unterricht kommen. Um das umzusetzen, wurde jetzt die Firma „bueffee“ beauftragt. Sie soll ein Konzept erarbeiten.

Befragung von Mamas und Papas

Im Ausschuss für Klimaschutz, Stadtentwicklung und Gesamtverkehrsplanung stellte Tanja Leven von der Firma „bueffee“ das Projekt vor. Das vorgestellte Konzept, das rund 12.000 Euro für die Grund- und Mittelschule St.-Georg kostet, wurde zur Kenntnis genommen – eine Abstimmung darüber war nicht erforderlich.

Das Wuppertaler Ingenieurbüro habe bereits das „Schulische Mobilitätsmanagement“ an zahlreichen Grund- und weiterführenden Schulen bundesweit durchgeführt, erklärte sie dem Gremium.

Neubau erhöht Anforderungen

Die Ausgangslage in Bad Aibling ist folgende: Der Schulneubau mit Erweiterung am gleichen Standort bringt automatisch mehr Schüler- und Elternverkehr mit sich – dadurch ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Organisation der Schulverkehre.

+++ Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite +++

Und so ist die Marschroute zum sicheren Schulweg: Zunächst müsse der Ist-Zustand eruiert werden. Mittels einer Elternbefragung, die nach den Osterferien starten könnte, sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Wie gelangen die Kinder zur Schule, welche Wege werden genutzt und welche Problemstellen gebe es auch Sicht der Eltern.

Darüber hinaus gebe es Fragen, wie „Wie kommt mein Kind im Sommer/Winter zur Schule“ oder „Wenn Sie das Kind mit dem Auto zur Schule bringen: Begründen Sie warum Sie das Auto für den Schulweg nutzen“.

Lesen Sie auch: So könnte der Bahnhof in Bad Aibling aussehen

Diese Ergebnisse sollen dann in Pläne eingepflegt werden. Der nächste Schritt sei dann, die Wege abzugehen. Und gemeinsam mit der Stadt Bad Aibling, der Polizei und der Schule seien die Ergebnisse zu besprechen.

Elterntaxis bis zu 50 Prozent reduziert

Nebenbei sprach Tanja Leven auch die Elterntaxis an – die bei anderen Schulen durch das Konzept bis um 50 Prozent reduziert werden konnten, wie sie erklärte. „Bring- und Hol-Bereiche könnten im Abstand von rund 250 Metern fern der Schule auf den Weg gebracht werden – das sei sicherer“, so Leven.

Lesen Sie auch: Bad Aibling fordert von der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft: Wir brauchen den Nachtexpress

Sie erklärte, dass man durch das Konzept den Anteil der Fußgänger um bis zu 20 Prozent steigern können.

Ziel soll sein, die Verkehrssicherheitsprobleme vor der Schule und auf den Schulwegen zu reduzieren, ordnungswidriges Verhalten, wie Falschparken minimieren, Elterntaxis um 50 Prozent reduzieren, zu Fuß gehen fördern – und ganz nebenbei die Emissionen herunterzufahren. Rathauschef Stephan Schlier (CSU) sagte: „Bad Aibling macht sich auf den Weg, noch sicherer zu werden.“

Mehr zum Thema

Kommentare