Bad Aibling: Eine Wallfahrt zur Abwendung von Seuchen

Trotz Regen marschieren die Pilger zwei Stunden.
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Trotz Regen marschieren die Pilger zwei Stunden.

Die Wallfahrt der Gebirgsschützenkompanie Aibling stand im Zeichen der Corona-Pandemie.

Bad Aibling – Der Bund der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien hatte kürzlich selbst eine solche Wallfahrt nach Maria Birkenstein organisiert, an welcher die Bundesleitung sowie die Gauhauptleute der fünf Bataillone teilgenommen hatten und bat im Anschluss die Kompanien, dem Beispiel zu folgen, wo dies möglich sei.

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Der regnerische Vormittag konnte die Wallfahrer nicht davon abhalten, den zweistündigen Weg nach Tuntenhausen auf sich zu nehmen, auf dem Hans Schnitzlbaumer als Vorbeter für die Rosenkranz-Geheimnisse fungierte. In Tuntenhausen wurde die Gruppe von Wallfahrtskustos Pater Richard Basta empfangen, der den vom Harfenduo Stadler umrahmten Gottesdienst feierte.

Gebirgsschützen wollen ein Zeichen setzen

Epistel und Fürbitten las Schütze Josef Haager. „In früheren Zeiten waren die Kirchen voll und es wurden unzählige Wallfahrten und Bittgänge um Abwendung von grassierenden Seuchen und Pandemien ins Leben gerufen, wir Gebirgsschützen wollen nun ein Zeichen setzen, dass solches auch in unserer heutigen Zeit angeraten ist und die Menschen nicht vor verschlossenen Kirchentüren halt machen sollen“, so Hauptmann Manfred Ortner.

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