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„Global denken, lokal handeln“

Bad Aibling bleibt weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Anita Fuchs, Referentin für Fairtrade und Beschaffungen, und Bürgermeister Stephan Schlier freuen sich über die Titelerneuerung.
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Anita Fuchs, Referentin für Fairtrade und Beschaffungen, und Bürgermeister Stephan Schlier freuen sich über die Titelerneuerung.

Bad Aibling erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2013 durch den Verein TransFair verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.

Bad Aibling – Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Bad Aibling. Lokale Akteure aus dem Weltladen, den Schulen, dem Kinderhaus Camino, dem Stadtrat und der Verwaltung arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Bad Aibling dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Fairen Handel lokal umsetzen

Vor acht Jahren erhielt die Stadt von dem gemeinnützigen Verein TransFair erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste.

Die Verwaltung und der Stadtrat trinken beispielsweise fair gehandelten Kaffee und wenden die ökosozialen Kriterien des Fairen Handels mehr und mehr bei kommunalen Beschaffungen an.

Eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

Projekte unterstützen und Orte vernetzen

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Bad Aibling sind die alljährliche Beteiligung an der Fairen Woche, der digitale Faire Einkaufsführer auf der städtischen Website und das Fair Play-Projekt mit Fairtrade-Sportbällen nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den vergangenen Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Schlier. „Geplant sind weitere Projekte zur öffentlichen Beschaffung und die Vernetzung mit den Fairtrade-Kommunen in Südost-Oberbayern und der Fairtrade Metropolregion München.“

Weitere Artikel und Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen finden Sie hier.

Die FairtradeTowns-Kampagne bietet der Stadt Bad Aibling auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDGs), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Bad Aibling ist eine von über 700 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Weitere Informationen zur Kampagne unter www.fairtrade-towns.de. (re)

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