Fall wieder vor Gericht

Unfall nach Bruckmühler Weinfest 2018 wieder vor Gericht: War es "versuchter Mord"?

Verhandlung Unfallflucht nach Bruckmühler Weinfest
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Am Dienstag muss sich ein 22-Jähriger erneut vor Gericht verantworten: Er hatte 2018 nach einem Unfall bei Bruckmühl einen Verletzten einfach liegen gelassen.

Ein damals 20-Jähriger fuhr nach dem Weinfest in Bruckmühl 2018 einen Fußgänger an. Er ließ ihn liegen und fuhr davon. Nun muss sich der Fahrer erneut vor Gericht verantworten.

Bruckmühl/Traunstein - Der Unfall ereignete sich nach dem Weinfest in Bruckmühl 2018. Damals hatte ein inzwischen 22-Jahre alter Mann einen Fußgänger erfasst. Doch er ließ das Opfer, einen damals 15-Jährigen an der Unfallstelle zurück, ohne Hilfe zu verständigen.

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Der Fall wurde bereits 2019 vor Gericht verhandelt. Damals hatte der Fahrer von der Jugendkammer am Landgericht Traunstein eine Freiheitsstrafe von mehr als fünf Jahren bekommen. Am Dienstag (14. Juli) wird erneut verhandelt. Der Grund: Der Bundesgerichtshof verlangte eine neuerliche Verhandlung.

Im Fokus wird nun stehen, ob die Unfallflucht des Autofahrers als "versuchter Mord" zu werten ist.

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