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Von Augenoptik bis Bootsbau: Kultusminister Piazolo besucht Berufsschule Bad Aibling

Das Entstehen eines Mauerwerks konnte der Kultusminister (Dritter von rechts) in der Bauabteilung verfolgen, erläutert von Oberstudienrat Christopher Gierke (Zweiter von rechts). Baumann

Theorie mit Praxis verknüpfen: Ziele die Mint-Woche, die derzeit an der Berufsschule in der Mangfallstadt stattfindet

Bad Aibling –  „Theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung verknüpfen –  das macht uns stark“, so lautete die Kernbotschaft, die der bayerische Kultusminister Michael Piazolo bei seinem Besuch an der Berufsschule Bad Aibling vermittelte. Anlass des Besuchs ist die MINT-Woche, die derzeit an der Bad Aiblinger Berufsschule sowie bayernweit stattfindet.

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Ziel ist es, die Schüler für die MINT-Berufe zu begeistern. Das sind Ausbildungsberufe die Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und/oder Technik als Schwerpunkt haben. Kurz: von der Augenoptik über den Bootsbau bis zur Chirurgie-Mechanik, Mediengestaltung und Pflanzentechnologie . In dieser Woche können die Schüler in verschiedene Berufs hineinschnuppern, viel ausprobieren, Azubis befragen und sich für ein Praktikum bewerben.

In der Berufsschule wird noch von Hand geschmiedet – davon überzeugte sich der Kultusminister (links).

Vor Ort waren weitere Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Bildung. Oberstudiendirektor Jürgen Ersing hieß auch die Innungsobermeister der an der Schule angesiedelten Berufssparten –  „die Obermeister gehören zur Schulfamilie“ – willkommen. Ersing erwähnte, dass der Landkreis Rosenheim als Sachaufwandsträger in den letzten zehn Jahren insgesamt rund 100 Millionen Euro in die berufliche Bildung investiert habe, davon allein 32 Millionen Euro in die Berufsschule Bad Aibling.

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Michael Piazolo verriet in seiner Ansprache, dass er Bad Aibling schon privat besucht habe und ihm bei der Fahrt über den Irschenberg „stets das Herz aufgehe“. Der Grund für seinen Besuch sei jedoch die berufliche Bildung, die beiden Regierungsfraktionen sehr am Herzen liege. „Die duale Ausbildung macht Bayern aus und Besucher aus aller Welt informieren sich hier bei uns darüber“, betonte er.

Piazolo spürt, "wie alle brennen"

Die Berufsorientierung sei ein ganz entscheidender Faktor und die MINT-Woche solle die ganze berufliche Bandbreite vermitteln. Ferner sei wichtig, die beruflichen und akademischen Bereiche in gleichem Maße auszugestalten. Abschließend würdigte er unter großem Beifall die „hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft“.

Nach dem Motto „kein Abschluss ohne Anschluss“. Seinen Besuch beschloss der Minister mit einer Tour durch alle Ausbildungssparten des schulischen Kompetenzzentrums. „Der Rundgang war sehr spannend für mich und es ist zu spüren, wie alle brennen“, bekannte er abschließend.

"Nicht nur Akademiker zählen"

Der Stellvertretende Landrat Dieter Kannengießer äußerte den Wunsch, dass das Digitalisierungsprogramm länger laufen möge als derzeit geplant. „Wir wissen tatsächlich nicht, wie es nach dem Ende des Paktes in fünf Jahren weitergeht“, räumte Piazolo ein. Die Maschinen würden nicht billiger und ihre Austauschzeit würden immer kürzer.

Am Ende unterstrich Schulleiter Ersing die Wichtigkeit, die Bedeutung der dualen Ausbildung nach außen zu tragen. „Nicht nur die Akademiker zählen, sondern auch unsere Gesellen und Meister haben was drauf und sind wichtig für unsere Gesellschaft“, sagte Oberstudiendirektor Jürgen Ensing.

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