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Es grünt an den Außenanlagen der Zweigstelle

Artenschutz am Aiblinger Amtsgericht

Freuen sich über grüne Außenanlagen: (von links) der Präsident des Landgerichts Traunstein Prof. Dr. Ludwig Kroiß, die Stellvertretende Geschäftsleiterin des Amtsgerichts Rosenheim Silvia Schwaiger und Justizwachtmeister Alexander Grimm.
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Freuen sich über grüne Außenanlagen: (von links) der Präsident des Landgerichts Traunstein Prof. Dr. Ludwig Kroiß, die Stellvertretende Geschäftsleiterin des Amtsgerichts Rosenheim Silvia Schwaiger und Justizwachtmeister Alexander Grimm.

Lindenbaum und Wildblumenwiese: Die Außenanlagen des Aiblinger Amtsgerichts wurden neu gestaltet. Die Begrünung dient dem Artenschutz, auf der Südterrasse haben sich schon Laubfrösche angesiedelt.

Bad Aibling – Das Amtsgericht Rosenheim hat die Neugestaltung der Außenanlagen der Zweigstelle Bad Aibling abgeschlossen. Das Gericht hat dabei den Umwelt- und Artenschutz besonders berücksichtigt. So wurde die Südterrasse mit der Ausgleichspflanzung zweier Bäume fertiggestellt und im nördlichen Gartenteil eine ehemals verpachtete Fläche aufgewertet. Die Maßnahmen gehören zu einem Programm des Freistaates.

Der baulichen Sanierung fielen Bäume zum Opfer. Zum Ausgleich wurden eine Linde und eine Mehlbeere gepflanzt. Beide komplettieren die im vergangenen Jahr angelegte Streuobstwiese auf der Südseite des Gerichtsgebäudes.

Wildblumenwiese mit Nisthilfen

„Bei der Auswahl der Bäume haben wir uns bewusst für diese Arten entschieden, da sie wichtige Nahrungsquellen für Bienen sind“, erläutert Justizwachtmeister Alexander Grimm. Im nördlichen Gartenteil wurde zudem eine bislang verpachtete Fläche zur Wildblumenwiese umgestaltet und mit Nisthilfen für Insekten aufgewertet. Bereits vorhanden sind alte Obstbäume und verschiedene Blühsträucher. Wachsen dürfen an bestimmten Stellen Brennnesseln, eine wichtige Wirtspflanze für Insekten.

Erfreut zeigte sich der Präsident des Landgerichts Traunstein, Professor Dr. Ludwig Kroiß. „Das Ergebnis unserer Bemühungen, hier vor Ort einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz zu leisten, indem wir die Außenanlagen der Zweigstelle naturnah gestalten, kann sich wirklich sehen lassen.“ Besonders freue ihn, dass die Mitarbeiter die Maßnahmen eigeninitiativ umsetzten. Erste Erfolge gibt es bereits. So siedelten sich auf der Südterrasse Laubfrösche neu an.

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Der Direktor des Amtsgerichts Ralf Peter erklärte: „Wir werden als nächstes schauen, ob auch die Gerichtsgebäude in Rosenheim noch Möglichkeiten bieten, vergleichbare Projekte umzusetzen.“ In Betracht kommen insbesondere die Außenanlagen am Betreuungsgericht. Dort ließe sich eine sandige Fläche zu einem Trockenbiotop aufwerten.

„Wir werden uns auch dabei wieder anschauen, welche Möglichkeiten wir haben“, schilderte die Stellvertretende Geschäftsleiterin Silvia Schwaiger. Anregungen bietet der „Werkzeugkasten Artenvielfalt“, ein Leitfaden des bayerischen Bauministeriums zur Begrünung öffentlicher Gebäude.

re/CLH

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