Arbeiten an der Weichinger Brücke über die Moosach gehen zügig voran

Der Ersatzneubau der Brücke über die Moosach bei Weiching schreitet voran.

Im April konnte die Gründung des Bauwerks hergestellt werden. „Dafür wurden acht etwa 25 Meter lange Pfähle mit einem Großdrehbohrgerät in die Erde gebohrt und betoniert“, informiert Ursula Lampe, Pressesprecherin des Staatlichen Bauamtes Rosenheim. In einem nächsten Schritt wurden die Baugruben für die beiden Widerlager ausgehoben und die Anschlussbewehrungen für die Pfähle freigelegt, welche das zukünftige Bauwerk mit den Pfählen verbinden. Derzeit werden die Widerlager geschalt, bewehrt und betoniert. Voraussichtlich noch Ende Mai kann mit dem Brückenüberbau begonnen werden. Dafür werden tonnenschwere Stahlbetonfertigteilträger mit einem Mobilkran eingehoben, der Überbau vor Ort betoniert, grundiert, versiegelt und abgedichtet. Abschließend erhält die Brücke die sogenannte Krawatte. Das bedeutet, dass sie mit Geh- und Radwegkappen sowie Geländern ausgestattet wird. Zuletzt folgen der Rückbau der Behelfsumfahrung sowie die Uferbefestigungen. Gegenwärtig wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke umgeleitet. „Diese ist ohne Tonnagebeschränkung befahrbar“, betont Lampe. Die Fertigstellung der neuen Brücke ist für Ende Juli, aufgrund kleinerer Restarbeiten wohl für Mitte August, geplant. Nach heutigem Stand sollen sich die Fahrbahnsanierungsarbeiten an der Staatsstraße 2080 anschließen und noch im Herbst durchgeführt werden. Der genaue Zeitpunkt hängt allerdings vom weiteren Verlauf der Arbeiten an der Brücke und zudem von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab. strassenbauamt Rosenheim

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