Altmaterial wird gesammelt, Schafkopfkurs erst im nächsten Jahr

Bad Aibling – Monatelang hatte die Corona-Pandemie das Vereinsleben der Bad Aiblinger Kolpingfamilie nahezu lahmgelegt.

Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Vereinsvorstand jetzt den Weg für die langsame Rückkehr zur Normalität ab Herbst dieses Jahres geebnet. Etliche Einschränkungen im Programmbereich ließen sich dennoch nicht vermeiden.

Gestrichen wurde beispielsweise der traditionelle Herbstausflug, der die Kolpingmitglieder in diesem Jahr in den Schwarzwald geführt hätte. Vom Tisch ist auch der ursprüngliche Plan, den heuer im Frühjahr mit großem Erfolg gestarteten Schafkopfkurs noch in diesem Jahr fortzusetzen. „Wir fangen nächstes Jahr im Frühjahr noch einmal von vorne an und hoffen auf eine ebenso große Teil neh merschar wie heuer“, so Vorstandsmitglied Michael Liegl, der Organisator des Kurses.

Auf jeden Fall stattfinden wird dagegen die Altmaterialsammlung Anfang November. „Auch wenn die Preise für Papier und Altkleider momentan im Keller sind, wir wollen unsere treuen Spender bedienen“, sagt der Aiblinger Kolpingvorsitzende Franz Besel. Zwei weitere traditionelle Angebote will die Kolpingfamilie ebenfalls aufrechterhalten: den Nikolausdienst im Dezember und die Weihnachtsstube für einsame Menschen am Heiligen Abend.

Freilich weist der Kolpingvorsitzende darauf hin, dass alle Planungen weiterhin unter Vorbehalt stehen. „Wenn aufgrund einer ungünstigen Entwicklung des Pandemie-Verlaufs die Beschränkungen des Alltagslebens wieder verschärft werden, werden wir angepasst reagieren müssen“, so Besel. Sich gesetzeskonform zu verhalten und damit zum Schutz der Menschen beizutragen, sei selbstverständlich oberstes Gebot. tt

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