Altes Heufelder Schulgelände: Hier entstehen 27 neue Wohnungen

Zwei Häuser mit 27 Wohneinheiten entstehen auf dem Areal des alten Heufelder Schulhauses. Hier die Südansicht von Haus 2. ZEICHNUNG OBERBAYERISCHE HEIMSTÄTTE
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Zwei Häuser mit 27 Wohneinheiten entstehen auf dem Areal des alten Heufelder Schulhauses. Hier die Südansicht von Haus 2. ZEICHNUNG OBERBAYERISCHE HEIMSTÄTTE

27 Wohneinheiten umfasst die neue Wohnanlage auf dem Gelände der alten Schule in Heufeld. Die Bauarbeiten sind bereits im Gange.

Bruckmühl– Nach dem Abbruch des alten Heufelder Schulhauses haben auf dem 2931 Quadratemeter großen Gelände an der Justus-von-Liebig-Straße die Bauarbeiten für die neue Wohnanlage begonnen. Sie besteht aus zwei orthogonal zu einander stehenden Mehrfamilienhäusern mit dem KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 55.

Gemeinde vergibt Erbbaurecht für Vorhaben

Die Anlage enthält insgesamt 27 Wohneinheiten, davon neun Ein-, sechs Zwei- und zwölf Drei--Zimmer-Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 1437,18 Quadratmetern. Dazu werden insgesamt 36 oberirdische Stellplätze geschaffen. Bauherr ist die Oberbayerische Heimstätte Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft mbH im Erbbaurecht. Dieses wurde von der Markgemeinde Bruckmühl mit einer Laufzeit von 75 Jahren (bis 2095) vergeben.

Projekt wird mit Fördermitteln umgesetzt

Für das Wohnbauprojekt hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro bewilligt. Davon werden 431 200 Euro als Zuschüsse, der Rest als zinsgünstige Förderdarlehen ausbezahlt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5,8 Millionen Euro.

„Mit dem Projekt sollen vor allem Wohnungen für Senioren und Menschen mit Behinderung oder für einkommensschwächere Haushalte geschaffen werden. Alle Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und über einen Laubengang und Aufzug erreichbar.

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Sie eignen sich daher auch für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind“, erklärt die Regierung von Oberbayern.

„Mit den Fördermitteln aus dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm werden Investitionen angestoßen, von denen auch Impulse auf die mittelständische Bauwirtschaft ausgehen. Vorrang bei der Förderung haben Maßnahmen, die kein neues Bauland beanspruchen, sondern auf innerörtlichen Brachflächen errichtet werden und solche, die vorhandene Bausubstanz nutzen“, so die Regierung weiter.

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Derzeit laufen die Erdarbeiten und der Abtransport des Aushubs. Für Haus 1 wurde bereits die Baugrube ausgehoben. Wegen des hohen Pegels muss das Grundwasser über einen Pumpenschacht in extra geschaffenes Becken abgepumpt werden.

Als Generalunternehmer für die Errichtung der Wohnanlage wurde die Firma Schwaiger Bau Bad Aibling beauftragt. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2022 geplant. Johann Baumann

In dieses Becken wird das abgepumpte Grundwasser geleitet. Baumann
Aus diesem Pumpenschacht in der Baugrube wird Grundwasser bgepumpt.

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