Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


FELDKIRCHEN-WESTERHAM SPENDET

Altes Feldollinger Löschfahrzeug LF 8/6 tritt seine Reise nach Rumänien an

Das alte Löschfahrzeug LF 8/6 der Feuerwehr Feldolling tritt demnächst seine Reise nach Rumänien an. Dort soll es die Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr verbessern.
+
Das alte Löschfahrzeug LF 8/6 der Feuerwehr Feldolling tritt demnächst seine Reise nach Rumänien an. Dort soll es die Einsatzfähigkeit einer Feuerwehr verbessern.
  • VonManfred Merk
    schließen

Das alte Löschfahrzeuge LF8/6 der Feldollinger Wehr wurde ausgemustert. Jetzt wird es gespendet und soll die Einsatzbereitschaft einer rumänischen Feuerwehr verbessern.

Feldkirchen-Westerham – Viele dachten, dass der Feldollinger Oldie wie schon das Altfahrzeug der Feldkirchener Wehr auf der Zollauktionsbörse versteigert wird und der Gemeinde noch etwa 6.000 Euro bringt, die sie dann wieder in die Feuerwehr investieren könnte.

Auch interessant: Michael Pelzer kritisiert Umgang mit Schwarzbauten von Bürgermeister-Sohn in Feldkirchen-Westerham

Doch der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat die Frage, was mit dem ausgedienten Fahrzeug passieren soll, nun anders beantwortet: Das LF 8/6 wird einer 10 000-Einwohner-Gemeinde in Rumänien gespendet. Ausgelöst hat diese Spende ein schriftlicher Antrag, der Anfang Februar im Rathaus eingegangen ist.

Hintergrund: Bernhard Benders, ein ehemaliger aktiver Feuerwehrmann und Oberbrandmeister aus Feldolling, unterstützt seit zwölf Jahren einen Verein für Rumänienhilfe. Er hat mit seinem engagierten Helferkreis schon viele Spenden für Kindergärten, Schulen und Altenheime für dieses EU-Land freiwillig zusammengetragen und auch dorthingebracht.

Lesen Sie auch: Was OVB-Reporterin Silvia Mischi erlebt hat, als sie ihren Vater Josef zur Corona-Impfung begleitete

Gemeinde Feldkirchen-Westerham begrüßt Spende

Die Verwaltung der Gemeinde Feldkirchen-Westerham war von dem Vorschlag angetan und hat spontan ihre Bereitschaft erklärt, das stillgelegte Löschfahrzeug, zu spenden. Denn auch wenn es noch einen Restwert von etwa 6.000 Euro hat, entspricht es nicht mehr den Anforderungen. Wegen diverser, möglicherweise bald anfallender Reparaturen wäre es angebracht, so die Empfehlung der Verwaltung, „dieses Fahrzeug entweder möglichst weit weg vom Gemeindegebiet zu verkaufen oder zu verschenken, um späteren Ärger zu vermeiden“.

Eine Spende des Altfahrzeuges wurde als die bessere Variante angesehen, da man dadurch gleichzeitig mithelfen könnte, die Einsatzbereitschaft einer rund 1000 Kilometer entfernten rumänischen Ortsfeuerwehr zu erhöhen. Der Feldollinger „Freie Wähler“-Rat Georg Glas, der gleichzeitig aktiver Kamerad der Feuerwehr ist, betonte: „Wir sollten das Engagement von Bernhard Benders würdigen und ihm gestatten, das alte Löschfahrzeug nach Rumänien zu bringen.“ Dieser Meinung schlossen sich auch alle anderen Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses an.

Bernhard Benders zeigte sich darüber erfreut und erklärte, wie er und sein engster Helfer Franz Schmelmer den Transfer organisieren: „Wir brauchen zwei bis drei Fahrer mit den dafür erforderlichen Führerscheinen, um die Zustellung zu schultern“, so Benders. „Wann die Reise starten kann, ist wegen der coronabedingten Einschränkungen noch ungewiss“, sagte der ehrenamtliche Organisator.

Kommentare