Altarweihe in „Mariä Himmelfahrt“: Schönau hat sein „Herz“ wieder

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Bei der feierlichen Wiedereröffnung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Schönau (Bericht folgt) wurde auch der neue Altar von Kardinal Reinhard Marx eingeweiht sowie das Reliquiengrab gefüllt und fest verschlossen (rechts).

Der Altar ist der Ort schlechthin, um den sich die christliche Gemeinde zur Feier der Eucharistie versammelt. Im Urchristentum benutzte man dazu einen hölzernen, beweglichen Tisch. Seit dem vierten Jahrhundert setzte sich dann ein Altar aus Stein durch, der über den Reliquien von Heiligen errichtet wurde. Die Weihe des Schönauer Altares erfolgte im Rahmen der ersten Eucharistie und der Wiedereröffnung der Pfarrkirche. Die feierlichen Riten der Altarweihe wurden durch eindrucksvolle Symbolhandlungen charakterisiert und begannen nach der Predigt. Zuerst besprengte Kardinal Marx den Altar mit Weihwasser. Dann salbte er ihn mit dem heiligen Öl (links). Die Salbung der Altarplatte verweist dabei auf Christus, welcher „der Gesalbte“ ist. Anschließend verbrannten der Kardinal und Pfarrer Amit Sinha Roy in der Mitte und den vier Ecken der Altarmensa Weihrauch – ein Symbol dafür, dass das Beten und das Opfer Christi auf dem Altar wie Wohlgeruch zu Gott aufsteigen mögen (Mitte). Dazu wurde unter dem lodernden Weihrauch der Heilige Geist über die heilige Handlung angerufen – im Gesang des Heiligen-Geist-Hymnus („Komm, Heiliger Geist“). Nach dem Weihegebet wurde der Altar mit einem weißen Tuch und Kerzen geschmückt und Kardinal Marx feierte mit der Gemeinde die Eucharistie. Stache

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