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„Testament-Prämie“ für Sieger zum Saisonauftakt

Alois Zellner ist Oktober-Schafkopf-König des Karten-Wettkampfs in Bruckmühl

Die Protagonisten des Turnier-Auftaktes: (von links) Ralph Ziergast, Hans König, Alois Zellner, Magdalena Winkler, Klaus Christoph, Helmut Berlet, Wast Mitterer, Anton Stahuber und Organisatorin Martina Neuhausen.
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Die Protagonisten des Turnier-Auftaktes: (von links) Ralph Ziergast, Hans König, Alois Zellner, Magdalena Winkler, Klaus Christoph, Helmut Berlet, Wast Mitterer, Anton Stahuber und Organisatorin Martina Neuhausen.
  • VonJohann Baumann
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Das Senioren-Schafkopf-Turnier wurde im Bruckmühler Bürgerhaus ausgetragen. Zum Saisonauftakt erhielten die Sieger ein letztes Mal die „Testament-Prämie“ zum eigentlichen Preisgeld. Oktober-Schafkopf-König wurde Alois Zellner

Bruckmühl – „Lange ist es her, dass wir uns zuletzt hier getroffen haben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt wieder zum Kartenspielen zusammenkommen können“, erklärte Bruckmühls zweiter Bürgermeister Klaus Christoph beim Re-Start und gleichzeitigem Saisonauftakt des Senioren-Schafkopf-Turniers im Bürgerhaus. Der letzte „Karten-Wettkampf“ fand im März 2020 statt.

Alois Zellner ist Schafkopf-König des Monats

Sechs Schafkopf-Partien, drei Grasobern-Teams und eine Skatrunde mit insgesamt 40 Personen, unter ihnen fünf Amazonen, gingen an den Start. Beim Schafkopfen wurde Alois Zellner Schafkopf-König des Monats vor Hans König und Ralph Ziergast. Den von der Allianz-Agentur Peter Reichhart gestifteten Schneiderpreis errang Helmut Voit. Beim Grasobern hatte Wast Mitterer die Nase vorne und den Skat-Wettbewerb sicherte sich Helmut Berlet. Zu den üblichen Siegerpreisen gab es Sonderprämien aus dem Vermächtnis von Martin Poschenrieder. Der begeisterte Schafkopfer und Turnier-Dauergast war 2019 verstorben und verfügte in seinem Testament für das Senioren-Schafkopf-Turnier ein Preisgeld von 1000 Euro (wir berichteten). In Absprache mit dem Bürgermeister und der Turnierleitung wurde seinerzeit beschlossen, den Betrag nicht nur bei einer Veranstaltung auszuspielen.

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Er wurde durch sieben geteilt, sodass pro Spieltag 145 Euro zur Verfügung standen. Diese wurden so verteilt, dass der Sieger, zum normalen Preis 70 Euro, der Zweitplatzierte 50 Euro und der Drittplatzierte 25 Euro bekamen. Als Testamentsvollstreckerin fungierte seine Nichte Magdalena Winkler, die dem Mangfallboten berichtete: „Das Schafkopfen war das ein und alles meines Onkels. Der Notar musste lachen, als er damals die betreffende Passage des Testaments vorlas“. Spielleiter Anton Stahuber übergab mit Christoph die von der Firma Johann Bernpaintner GmbH gestifteten Normalpreise.

Aus der Hand von Magdalena Winkler erhielten die Gewinner letztmals die testamentarisch ausgelobten Sonderprämien. MG

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