Bad Aibling sagt Danke

Ein Dankeschön von Aiblingern an Aiblinger stellt diese Collage dar, die die Initiatoren der Idee, Alexander Stark (vorne links) und Alexander Wolff (rechts) nun stellvertretend an Mitarbeiter der Romed-Klinik Bad Aibling überreichten. re

Bad Aibling – Eine Aktion als Zeichen der Dankbarkeit haben Unternehmer in Bad Aibling gestartet: Gedankt werden sollte laut den Initiatoren allen, die in dieser Zeit ihren Weg gefunden haben, Bad Aibling am Laufen zu halten: Von Ärzten und Krankenschwestern über Reinigungspersonal und Supermarktmitarbeiter bis zu Müllfahrern und Gastronomen.

Aber auch Kunden, die die Unternehmen unterstützen, Nachbarn, Verwaltungsmitarbeiter und all jene, die ihren Beitrag leisten, indem sie zu Hause bleiben.

Über 50 Firmen, Organisationen und Privatleute haben Bilder eingeschickt, die auf einer großen Leinwand zu einer Collage mit dem Titel „Danke von Aiblingern für Aiblinger“ zusammengestellt wurde.

Diese Collage wurde nun stellvertretend an die Romed-Klinik Bad Aibling übergeben. „Bei der Übergabe war es uns wichtig, dass von allen Berufszweigen im Krankenhaus ein Vertreter mit dabei war. Denn der Dank soll an alle gehen, an das funktionierende Uhrwerk Krankenhaus. Denn jeder ist nur ein Zahnrad in diesem System“, so die Initiatoren um Alexander Stark, der die Gestaltung der Collage vorgenommen hat und von vielen Beteiligten, die kein Foto hatten, kostenlos eines geschossen hat, sowie Alexander Wolff, der die Idee und sich um die Umsetzung gekümmert hat.

Neben der Klinikleitung, Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten waren auch Mitarbeiter aus der Küche, vom Reinigungsdienst und der Hausmeisterschaft bei der Übergabe vor Ort. Die Freude war den Gesichtern trotz Mund- und Nasenschutz deutlich anzusehen.

„Wir waren froh, dass auch Bilder vom Klärwerk, E-Werk, Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, THW, Firmen, Pfarrern, Altenheim Wittelsbach, Bademeister aus Harthausen, Aiblinger Bürger, Oldtimer-Freunde von Familie Haupt, Gastronomen, Unternehmer, Kletter- und Läuferinnen mit dabei waren“, so die Initiatoren. Denn jeder trage zum Überstehen dieser schweren Zeit bei. Vor 75 Jahren habe man nach dem Krieg gemeinsam etwas geschaffen, was man auch jetzt wieder schaffen könne, wenn man zusammenhalte und nicht diskutiere, wen es am schlimmsten getroffen hat. „Es geht darum, die Chancen zu sehen und die guten Dinge zu behalten.

Ursprünglich sollten zehn Prozent des Umsatzes an die Bürgerstiftung Bad Aibling gespendet werden. Da aber viele Aufträge aus der Aktion für das ausführende Fotostudio entstanden sind, haben sich Alexander und Johanna Stark entschieden, nach Abzug der Kosten für die Bilder, den Rest komplett an die Bürgerstiftung Bad Aibling zu geben. Nähere Infos per E-Mail: 2gether4badaibling@gmail.com oder info@studio14.de.

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