Bad Aibling: Reporter und Leser gehen Seite an Seite durch die Krise

Für die Leser des Mangfall-Boten auch vom Büro zuhause aus da: Leitende Redakteurin Eva Lagler.
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Und auf einmal ist alles anders: Zeitung machen, ohne die Redaktion zu verlassen oder überhaupt zu betreten? Die eine sitzt allein im großen Büro, die anderen zu Hause im Ess- oder Arbeitszimmer. Und trotzdem: Wir sind da für unsere Leser. Ein Blick hinter die Kulissen in Coronazeiten.

Bad Aibling – Morgens, 8 Uhr, im Hausgang: Handtasche packen. Genug Geld dabei, Smartphone geladen? Schnell noch zur Tankstelle. Das sind so die Gedanken, die mir in der Früh, kurz bevor ich in die Redaktion des Mangfall-Boten an der Bahnhofstraße 6 in Bad Aibling fahre, meist durch den Kopf gehen.

Auf einmal ist alles anders

Jetzt, in Zeiten von Corona ist alles anders. Auch der Ort meines Arbeitsplatzes: Morgens von der Küche mit dem Tee rüber ins Esszimmer, Laptop anschalten. Erste Telefonate führen. Fotomaterial organisieren. Audiokonferenz mit den Kollegen. Homeoffice. Hoffentlich lässt uns die Leitung nicht im Stich.

Mit Redakteurin Ines Weinzierlvia Videokonferenz im Homeoffice verbunden.

Denn unser Ziel ist es, Ihnen, liebe Leser, auch in diesen Zeiten jeden Morgen Geschichten aus ihrem und unserem Alltag und Umfeld zu präsentieren. Dass dieser unser Job in dieser Krise für Sie wichtiger denn je ist, erfahren wir aus vielen Rückmeldungen. Tenor: „Was in Deutschland und der Welt geschieht, erfahren wir rund um die Uhr auf allen Kanälen. Aber wir wollen wissen, was bei uns vor der Haustür passiert – jetzt wo wir so gut wie nicht mehr rauskönnen.“

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Unsere Aufgabe als Ihre Heimatzeitung ist es, Ihr Auge und Ihr Ohr zur Welt nach draußen zu sein. Sicher, auch wir sind in nie gekannter Weise in unserer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Fast alle arbeiten wir nun aus Sicherheitsgründen von zuhause aus. Doch als Heimatzeitung können wir auf ein über Jahrzehnte gewachsenes Netzwerk in unseren Kommunen zurückgreifen, unterstützt von unseren engagierten Mitarbeitern vor Ort.

Redakteurin Kathrin Gerlach hält in der geschlossenen Redaktion die Stellung. re

Wo wir früher selbst bei Sitzungen, Versammlungen und Interviews unterwegs waren, sind nun Smartphones, Laptops und die digitalen Plattformen für Audio- und Videokonferenzen unverzichtbar. Wir alle müssen uns umstellen.

Aktuell und am Puls der Zeit

Auch wenn die Zeitung an manchen Tagen etwas dünner ausfällt, als Sie es gewohnt sind, weil viele andere auch zu Hause bleiben und wenig passiert: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, aktuell die wichtigsten Nachrichten herauszufiltern, zu recherchieren, Ihnen den bestmöglichen Lesestoff zu bieten und vor auf Ihre Anliegen einzugehen.

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Außerdem haben wir den Mangfall-Boten durch ein großes Kreuzworträtsel ergänzt und starten heute, Samstag, mit einer täglichen Kinderseite als Lektüre für die ganze Familie. Und: Auch Sie können mitmachen: Erzählen Sie uns Ihre Geschichte (siehe unten), schicken Sie uns Bilder, teilen Sie uns mit, was Sie bewegt.

Unsere Zusteller liefern Ihnen die Printausgabe wie gewohnt bis vor’s Haus. Sie können den Mangfall-Boten aber jederzeit auch online lesen: auf www.ovb-online.de oder als Abonnent der Heimatzeitungen als ePaper-Ausgabe.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte

Wie geht es Ihnen, liebe Leser? Wie gestalten Sie Ihren Alltag unter den veränderten Rahmenbedingungen? Was bereitet Ihnen Sorgen, was macht Hoffnung?

Wie geht es dem Einzelnen, der Familie, den Freunden oder auch der Firma unter diesen veränderten Rahmenbedingungen? Das alles möchten wir von den OVB-Heimatzeitungen gerne von Ihnen, unseren Lesern, erfahren. Wir wollen Ihre Geschichte erzählen und auf diese Weise ein Miteinander stärken, das vor allem seit der Ausgangsbeschränkung nicht mehr ohne Weiteres möglich ist. Wer mitmachen möchte, schreibt eine E-Mail an redaktion@mangfall-bote.de. Die Texte sollten nicht mehr als 1600 Zeichen haben. Erscheinen können die Artikel nur unter der vollständigen Angabe von Name und Alter sowie eines beigefügten Porträtbildes des Absenders.

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