Bad Aibling: Parken in Kolpingstraße künftig eindeutig regeln

Auf dem rechten Seitenstreifen der Kolpingstraße sollen künftig die Flächen gekennzeichnet werden, auf denen geparkt werden darf. Ansonsten wird die Straße zur eingeschränkten Halteverbotszone.
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Auf dem rechten Seitenstreifen der Kolpingstraße sollen künftig die Flächen gekennzeichnet werden, auf denen geparkt werden darf. Ansonsten wird die Straße zur eingeschränkten Halteverbotszone.
  • Eva Lagler
    vonEva Lagler
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Wozu genau dient eigentlich der Seitenstreifen in der Kolpingstraße? Künftig eindeutig zum Parken für Autos, aber nur auf den gekennzeichneten Flächen, beschloss jetzt der Bauausschuss.

Bad Aibling – Der Seitenstreifen in der Kolpingstraße, der von der Harthauser Straße Richtung Norden führt, soll weiterhin für Fahrzeuge zum Parken zur Verfügung stehen. Das beschloss der Bauausschuss mit 9:2 Stimmen. Den Grund, weshalb sich das Gremium mit dem Thema überhaupt befasste, erläuterte Martin Haas von der Stadtverwaltung: „Weder in der Widmung der Straße noch im Bebauungsplan ist bis dato festgehalten, welche Funktion dieser Streifen erfüllen soll: Gehweg oder Seitenstreifen zum Parken?“

Probleme beim Begegnungsverkehr

Hinzu komme, dass Fahrzeuge auch auf der gegenüberliegenden Seite geparkt würden. „Dies führt zu Problemen beim Begegnungsverkehr, vor allem, wenn dann Fußgänger ebenfalls die Fahrbahn nutzen müssen“, so Haas. Seitens der Anwohner beziehungsweise der Bevölkerung gebe es keinerlei Beschwerden merkte er an. Es gehe aber um die Frage, wie man die Aspekte Sicherheit und Parkmöglichkeiten vereinbaren könne.

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Aus Sicht der Verwaltung sollte hier eine eindeutige Regelung geschaffen werden. Zwei Varianten standen dabei zur Diskussion. Variante eins, nach der der Seitenstreifen zum Parken bleibt, wobei die Straße zur eingeschränkten Halteverbotszone wird, in der das Parken nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt ist. Und Variante zwei, die vorsah, dass der Seitenstreifen als Gehweg zum Schutz der Fußgänger beschildert wird, wodurch das Abstellen von Fahrzeugen verboten wäre. Bei dieser – von der Verwaltung eigentlich vorgeschlagenen – Lösung wären in einer eingeschränkten Halteverbotszone Flächen gekennzeichnet worden, auf denen das Parken erlaubt gewesen wäre.

Weniger Gefahr, weniger Tempo

„Was würde sich durch die neue Kennzeichnung ändern?“, fragte Florian Weber (Bayernpartei). „Vier bis sechs Stellplätze würden vielleicht wegfallen“, meinte Haas. Ob Begegnungsverkehr noch möglich sei, wenn die Parkbereiche auf der linken und rechten Seite verteilt sind, wollte Richard Lechner wissen. Das verneinte Haas, aber die Gefahr und die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs würde so verringert. Lechner sprach sich dafür aus, die Situation so zu belassen, wie sie ist. Dies sollte jedoch durch den Beschluss des Gremiums für die Variante eins (mit Kennzeichnung der Parkflächen) legitimiert werden.

Anita Fuchs (Grüne) sprach sich für die Variante zwei aus, da die Straße auch von Kindern als Schulweg genutzt werde. Hier habe Sicherheit Vorrang. Ohne weitere Diskussion fiel dann jedoch die Entscheidung für Variante eins.

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