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Bad Aibling: Maximiliansstraße rundet Projekt ab

Der große Augenblick:Das Band ist durchschnitten: Josef Schwaiger, Felix Schwaller, Andreas Krämer, Erwin Kühnel und Andrea Richter.  Stache
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Der große Augenblick:Das Band ist durchschnitten: Josef Schwaiger, Felix Schwaller, Andreas Krämer, Erwin Kühnel und Andrea Richter. Stache

Jetzt ist das Baugebiet „Südlich der Bahnlinie“ in Bad Aibling komplett fertiggestellt: Mit der offiziellen Einweihung der Maximiliansstraße fand auch das letzte Puzzlestück seinen Platz auf dem Areal.

Bad Aibling– „Was lange währt, wird endlich gut.“ Diese Redensart galt bei der Einweihungsfeier der Maximiliansstraße auch für das Baugebiet „Südlich der Bahnlinie zwischen Westend- und Lindenstraße“. Mit diesem Festakt wurde der dritte und letzte Bauabschnitt seiner Bestimmung übergeben.

Nur der Schatten lässt noch auf sich warten

Zahlreiche Stadträte, die Vertreter der Stadtwerke und der beteiligten Firmen, allen voran Josef Schwaiger von der Schwaiger Bau GmbH, und die Kirchenvertreter Georg Neumaier und Markus Merz, waren zugegen. Bürgermeister Felix Schwaller zeigte sich angesichts des bewölkten Himmels und leisem Nieseln durchaus zufrieden, denn bei hohen Temperaturen ist dort noch wenig Schatten: „Die gepflanzten Bäume brauchen noch ein bisschen Zeit“, meinte er.

Das Gelände ist geschichtsträchtig

Das Stadtoberhaupt ging dann 162 Jahre zurück, um die geschichtliche Bedeutung dieses Areals auf Aiblinger Gebiet würdigend herauszuheben. „Am 31. Oktober 1857 hat hier die erste Eisenbahn gehalten. Seitdem fahren Züge und seither ging auch die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt nach oben.“ Bei der aktuellen Baumaßnahme auf dem geschichtsträchtigen Areal dankte er Josef Schwaiger für die Federführung und die vielen Ideen, die er hier einbrachte. „Schwaiger Bau ist nämlich in die Fußstapfen der Aurelis Real Estate GmbH getreten, die seinerzeit das Areal von der Bahn erwarb“, ergänzte er. Nach seinen Worten gab es bei der Baumaßnahme nie Probleme, es passte alles, auch mit Anwohnern und Nachbarn.

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„Die Maximiliansstraße ist jetzt das letzte fertiggestellte Stück des ganzen Bahnhofsgeländes“, führte Schwaller aus. Drei Bauabschnitte waren es insgesamt. Der westliche, dann der mittige Teil mit dem Maximiliansplatz, der erst Anfang 2018 eingeweiht wurde, und jetzt das letze Stück mit der Maximiliansstraße. Und dieser Straßenname ist übrigens etwas Besonderes: Die Maximiliansstraße mit zwei „s“ ist ein Novum, denn alle anderen Bezeichnungen lauten üblicherweise auf Maximilianstraße, so auch ihr berühmtes Pendant in München. Hier entstanden 40 Wohneinheiten, darunter vier Einfamilienhäuser, sowie eine Tiefgarage mit einer Länge von 180 Metern.

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„Wenn man zurückblickt, wie das Gelände vor 15 bis 20 Jahren ausschaute, dann erkennt man es nun nicht wieder“, meinte Schwaller. „Einfach ein gelungenes Werk“, fand er. Besucher, die jetzt mit dem Zug nach Bad Aibling kämen, hätten einen ganz anderen Blick auf die Kurstadt. Aber: Juristisch ist die Straße noch gar nicht übergeben, so der Bürgermeister. Dieser Akt erfolge erst nach der Bauabnahme und nach dieser wiederum ergeht die Widmung – ein förmlicher Akt im Stadtrat. Erst dann ist die Stadt Eigentümer.

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Symbolisch durchschnitt man aber schon jetzt das rote Band, um zu zeigen, dass damit der Weg für alle offen ist. Die beiden kirchlichen Würdenträger nahmen in der Folge die Segnung vor. Neumaier zitierte den Propheten Jesaja, der das Volk Israel einst aufforderte: „Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste“. Das ganze Leben sei ein ständiger Weg, ein Unterwegssein mit vielen Haltepunkten.

„Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt“

Neumaier freute sich für die zahlreichen Menschen, die sich hier an der Maximiliansstraße ein neues Haus gekauft oder eine Wohnung gemietet haben. „Für sie beginnt hier ein neuer Lebensabschnitt“, so der Geistliche. Auch Markus Merz stellte Haus und Mensch in den Mittelpunkt seiner Worte, die gerade in der Maximiliansstraße eine neue Beziehung eingehen.

Sieben Jahre unfallfrei

Nach dem ersten „Begang“ der offenen und übersichtlichen Maximiliansstraße in Richtung Lindenstraße bedankte sich Josef Schwaiger bei allen Beteiligten. „Nach sieben Jahren Bauzeit bin ich jetzt glücklich“, meinte er und ging auf den immensen Umfang der Bauarbeiten ein, bei der die „gesamte Infrastruktur“ neu erstellt werden musste. Dabei blickte der agile Unternehmer auch auf die Herausforderungen bei der Sanierung des dortigen alten „Feilnbacher Bahnhofs“.

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Anschließend lobte er alle Beteiligten: „Verträge sind gut und wichtig, aber gegenseitiges Vertrauen noch viel mehr“. Die „gelungene Architektur“ bietet in seinen Augen einen Beitrag zur Verschönerung der Stadt. Froh merkte Schwaiger überdies an: „Die Baustelle war unfallfrei.“

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