Bad Aibling macht „e-mobil“: Weitere E-Ladesäulen im Stadtgebiet

Mit den neu hinzukommenden Ladestationen (orange) sowie den bestehenden, auch im Internet abrufbaren Standorten (blau), die die Stadtwerke öffentlich sowie die örtlichen Hotels ihren Gästen anbieten, ist der Innenstadtbereich von Bad Aibling für die Entwicklung auf dem E-Mobilitätssektor gerüstet. Klinger
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Mit den neu hinzukommenden Ladestationen (orange) sowie den bestehenden, auch im Internet abrufbaren Standorten (blau), die die Stadtwerke öffentlich sowie die örtlichen Hotels ihren Gästen anbieten, ist der Innenstadtbereich von Bad Aibling für die Entwicklung auf dem E-Mobilitätssektor gerüstet. Klinger

Bad Aibling setzt weiter auf E-Mobilität. Mit derzeit sechs öffentlichen Ladesäulen-Standorten der Stadtwerke im gesamten Stadtgebiet und zehn Angeboten an örtlichen Hotels ist man bereits gut aufgestellt. Nun planen die Stadtwerke weitere Standorte in der Kurstadt.

Von Eva Lagler

Bad Aibling – Zwei E-Autos können pro Stadtwerke-Ladesäule angeschlossen werden. „Wir sind bei der Strom- und Gasversorgung im Wettbewerb, und da ist es wichtig, dass wir immer vorne mit dabei sind. Das gilt auch für die E-Mobilität“, sagt Stadtwerkeleiter Stefan Barber. Nicht zuletzt aufgrund der Fördermaßnahmen durch Bund und Hersteller ist mit einem Anstieg der E-Autos zu rechnen. „Und auch hier versuchen wir, dem Bürger Möglichkeiten an die Hand zu geben. Nicht jeder hat bei sich zuhause die Möglichkeit, sein Auto zu laden“, so Barber.

Bereits seit dem Jahr 2014 Vorreiter

Waren die Stadtwerke im Jahr 2014 Vorreiter mit den ersten Ladesäulen an der Therme, kamen 2019 die Standorte an der Irlachstraße, auf dem Parkplatz an der Lindenstraße, am Bahnhof, am Romed-Klinikum und auf dem Parkplatz am Kurpark an der Rosenheimer Straße hinzu.

Als Standorte für die neuen Säulen – ebenfalls mit einer Leistung von 22 Kilowatt – wurden dem Werkausschuss in dessen jüngster Sitzung neben zwei weiteren Säulen an der Therme der Bereich Am Klafferer, die Ellmosener, die Ebersberger, die Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen- sowie die Carl-von-Ossietzky-Straße auf dem B&O-Gelände vorgeschlagen.

Noch mehr Standorte in der Innenstadt

Diese werden nach eingehender Diskussion nun noch konkretisiert, wobei ein oder zwei Standorte wahrscheinlich noch etwas weiter in die Innenstadt gerückt werden. Denn wie ein Überblick über die Auslastung der bestehenden Säulen zeigt, werden vor allem die Standorte Irlachstraße (34 Prozent) sowie die Parkplätze Lindenstraße (23 Prozent) und Rosenheimer Straße (19 Prozent) in Anspruch genommen.

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Für die neuen Ladesäulen sind Kosten in Höhe von 108 000 Euro veranschlagt. Im Rahmen des Förderprogramms Ladeinfrastruktur wurde bereits ein Zuschuss in Höhe von rund 43 000 Euro bewilligt. Installiert werden die Säulen laut Stefan Barber voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres. Damit decke man dann einen großen Teil Bad Aiblings ab, was auch dem Werkausschuss ein großes Anliegen ist.

Bezahlen per App oder Chipkarte

Bezahlt werden kann an den öffentlichen Ladestationen entweder über die QR-Code-App oder im Kooperationsverbund über die Firma Ladenetz mit den gängigen Chipkarten. Auch im Kundenzentrum der Stadtwerke an der Lindenstraße 30 sind Ladekarten erhältlich, mit denen europaweit bezahlt werden kann.

Neben den öffentlichen Ladestationen der Stadtwerke bieten auch einige Hotels ihren Gästen Lademöglichkeiten an, etwa das Romantikhotel „Das Lindners“, das Hotel St. Georg sowie das B&O-Parkhotel, das vor dem Hotel bereits über zwölf Parkplätze für Elektroautos verfügt und in Kürze auf dem B&O-Gelände noch drei weitere E-Ladesäulen in Betrieb nimmt.

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