Bad Aibling: Bewohner des Hauses Wittelsbach nehmen Neubau in Besitz

Der fertiggestellte Neubauteil des Bad Aiblinger Senioren- und Pflegeheims „Haus Wittelsbach“ an der Rosenheimer Straße. Insgesamt 56 Bewohner sind dort eingezogen. Sanierungsarbeiten werden nun am restlichen Bestand in Angriff genommen. Kutscher
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Der fertiggestellte Neubauteil des Bad Aiblinger Senioren- und Pflegeheims „Haus Wittelsbach“ an der Rosenheimer Straße. Insgesamt 56 Bewohner sind dort eingezogen. Sanierungsarbeiten werden nun am restlichen Bestand in Angriff genommen. Kutscher

Das Bad Aiblinger Senioren- und Pflegeheim „Haus Wittelsbach“ bedarf einer Generalsanierung. Vor knapp zwei Jahren begannen daher die Arbeiten mit dem Abriss des ältesten Gebäudeteils. Jetzt wurde an seiner Stelle ein Neubau fertiggestellt.

Bad Aibling– Verteilt auf mehrere Tage zogen Bewohner in diesen Neubau. „Wir haben uns Zeit genommen, damit die Pflege- und Betreuungskräfte jeden einzelnen Bewohner beim Einzug in das neue Wohnumfeld begleiten konnten“, sagt Heimleiter Andreas Heuck.

Auf eine offizielle Einweihungsfeier wurde vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie verzichtet, doch jeder neue Bewohner wurde zum Einzug mit einem Glas Sekt und einer Rose begrüßt.

„Es ist wunderbar“, sagt das Ehepaar Reinhold und Maria Goller. Das Paar wohnt seit 2011 im Haus Wittelsbach. Jetzt gehören die beiden zu den insgesamt 56 Bewohnern, die den Neubau in Besitz nehmen durften. Er verfügt über große, helle Zimmer, weitläufige Gemeinschafträume, Etagenterrassen. Reinhold Goller ist blind. Seine anfängliche Sorge, er habe vielleicht Probleme, sich in den neuen Räumen zurechtzufinden, erwiesen sich als unbegründet.

Nun folgen noch Sanierungsmaßnahmen am Bestand

Die Außenanlagen müssen noch etwas warten, denn jetzt wird die Sanierung des restlichen Gebäudebestandes in Angriff genommen. „Der Neubau war der größte Akt“, ist Heuck überzeugt, „den Rest schaffen wir auch noch.“ Bei laufendem Betrieb sei dies eine große Herausforderung an die Logistik. Aber da sei man ja inzwischen erprobt.

Gleichzeitig bedankte er sich bei Bewohnern und Angehörigen für das Verständnis, das sie den bisherigen Einschränkungen entgegenbrachten, ausgelöst durch die umfangreichen Bauarbeiten. Und bei den Mitarbeitern, die immer zur Stelle waren, wenn es einmal „eng“ wurde.

Jetzt blicke man dem weiteren Fortgang der Arbeiten entgegen. Dabei überwiege die Freude darauf, wie das Haus nach Abschluss aller Arbeiten aussehen werde.

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