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Glosse

Ärgernis Friedhofsparkplatz: Die Bad Aiblinger Seenlandschaft

So präsentiert sich der Parkplatz bei stärkeren Regenfällen.
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So präsentiert sich der Parkplatz bei stärkeren Regenfällen.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Schon seit Jahren sorgt der Parkplatz am Zeller Weg für Unmut: Bei stärkerem Niederschlag verwandelt er sich in eine regelrechte Seenlandschaft. Eine vernünftige Instandsetzung wäre wünschenswert, doch diese scheint am Desinteresse der Verantwortlichen zu scheitern.

Wenn stärkerer Regen einsetzt, wird der Parkplatz am Zeller Weg beim Aiblinger Friedhof seit Jahren in schöner Regelmäßigkeit zu einem Ärgernis. Ihn ziert dann eine Pfützenlandschaft, die es den Autofahrern schwer bis unmöglich macht, die Grabstätte ihrer Lieben trockenen Fußes zu erreichen. Dies gelingt mit einiger Mühe nur jenen Parkern, die gleich nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug jede Menge Sprungkraft entwickeln und so das angesammelte Nass überwinden können.

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Das ist nicht Natur pur, sondern ein Dauerübel. Stadtrat Richard Lechner hat es schon 2014 am Ratstisch angesprochen. Passiert ist seitdem nichts – zunächst auch mit Blick auf eh notwendige Straßenbaumaßnahmen am Zeller Weg, wenn die benachbarte Wiese zu einem großen Baugebiet wird. Daraus wird wohl so schnell nichts. Kaum zu glauben, dass dennoch ein mit überschaubarem Aufwand zu lösendes Alltagsproblem bei den Verantwortlichen augenscheinlich auf so viel Desinteresse stößt.

Das passt gut zu dem vielen Unkraut, das sich nach wie vor zwischen den Gräberreihen findet. Zur Ehrenrettung der Stadt sei gesagt, dass sie den Kampf gegen die drohende Wandlung des Friedhofs von einer würdigen Ruhestätte zu einem Krautacker zumindest verstärkt aufgenommen hat, als die OVB-Heimatzeitungen das Problem öffentlich gemacht hatten. Eine überragende Effizienz kann man den Maßnahmen zur Eindämmung des Wildwuchses nach wie vor nicht attestieren.

Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung auf zeitnahe Bemühungen, die Aiblinger Seenlandschaft am Friedhofs-Parkplatz verschwinden zu lassen. Falls kurzfristige Abhilfe unmöglich erscheint, eine kleine Anregung. Vielleicht sollte die Stadt in diesem Fall zumindest prüfen lassen, ob das Unkraut auf dem Gottesacker und die Pfützenbildung in seinem Umfeld gute Voraussetzungen für eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet wären. Dann bestünde gleichsam als Entschädigung für nasse Füße wenigstens die Hoffnung auf den Fluss von Fördermitteln in den Haushalt.

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