Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Fahrzeugtests in Bad Aibling

ADAC prüft Fahrzeuge in Bad Aibling: „Teils gravierende Mängel festgestellt“

Zwei Tage lang gastierte der „ambulante“ ADAC-Prüfdienst in Bad Aibling. ADAC-Prüfer Christian Fendt wirft einen prüfenden Blick auf die Stoßdämpfer.
+
Zwei Tage lang gastierte der „ambulante“ ADAC-Prüfdienst in Bad Aibling. ADAC-Prüfer Christian Fendt wirft einen prüfenden Blick auf die Stoßdämpfer.
  • vonJohann Baumann
    schließen

Der ADAC hat an zwei Tagen Fahrzeugtests in Bad Aibling angeboten. Knapp 100 Bürger nahmen dieses Angebot wahr. Geprüft wurden Bremsen und Stoßdämpfer, was die experten vor Ort feststellten, erklärt Christian Gerritzen vom ADAC Südbayern.

Bad Aibling – „Der ADAC sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – regelmäßige Checks decken frühzeitig Mängel auf“: So kündigte der Automobilclub in seiner Pressemitteilung den kostenlosen Fahrzeugtest in Bad Aibling an. An zwei Tagen machte der mobile Prüfdienst des ADAC Südbayern auf dem Parkplatz vor der Ausstellungshalle Station.

Lesen Sie auch: Urlaubs-Buchungen in der Region nehmen Fahrt auf

Alle Autofahrer – ob Mitglieder oder Nichtmitglieder – hatten dabei die Möglichkeit, die Brems- und Stoßdämpferfunktion ihrer Fahrzeuge kostenlos untersuchen zu lassen. Durchgeführt wurden die „Pkw-Diagnosen“ von Kfz-Techniker Christian Fendt. Der 48-jährige ist seit über 20 Jahren im ADAC-Prüfzentrum in München tätig.

„Horrorliste“ eines Kfz-Technikers

Bei den Fahrzeuguntersuchungen hat er im Laufe der Jahre schon haarsträubende Mängel entdeckt. „Die Horrorliste erstreckt sich von ausgeschlagenen Achsaufhängungen über Federbrüchen und festsitzenden Bremen bis zu geplatzten Bremsleitungen“, berichtet der Automobil-Experte dem Mangfall-Boten.

Zu Beginn der Fahrzeuguntersuchung rollten die Räder bei laufendem Motor auf dem Bremsentestgerät. Anschließend erfolgte auf der unmittelbar daneben liegenden „Rüttelplatte“ die Stoßdämpferprüfung. Bei beiden Tests erschienen Verlauf und Ergebnis auf einem großen Display. Danach kam der Pkw auf die Hebebühne zur „visuellen Untersuchung“ durch den Prüfer, der zunächst einen Blick auf die Stoßdämpfer warf.

Lesen Sie auch: Zwischen Spargel und Speck: Bad Aiblinger Genussmarkt eröffnet

„Die Federwegbegrenzer vorne sind beidseitig defekt und sollten ausgetauscht werden, aber neue Stoßdämpfer sind nicht nötig“ konstatierte er bei einem Fahrzeug. „Die vorderen Bremsscheiben können Sie wegwerfen“ oder „Die Stoßdämpfer sollten in den nächsten paar Monaten ausgetauscht werden“ lauteten weitere Diagnosen.

Der Kfz-Fachmann nahm bei seinen „Unterboden-Betrachtungen“ neben den Bremsen und Stoßdämpfern auch andere Fahrzeugteile ins Visier, stellte beispielsweise „beginnenden Rost an den Kotflügeln“ fest oder attestierte: „Für seine 17 Jahre ist Ihr Wagen noch gut in Schuss.“ Zudem gab er den einen oder anderen Tipp.

Fahrzeug-Zustand: Immer schlechter

Am Ende der Prüfung erhielten die Fahrzeugbesitzer – ähnlich wie nach der TÜV-Untersuchung – einen ausgedruckten Prüfbericht. Abschließend lieferte Christian Fendt gegenüber des Mangfall-Boten eine generelle Einschätzung zu den Autos auf Deutschlands Straßen: „Der allgemeine Zustand der Fahrzeuge wird immer schlechter, weil die Wartungsintervalle ab einem gewissen Fahrzeugalter oft nicht mehr eingehalten werden. Bei jedem Auto, das älter als zwei bis die Jahre ist, findet man fast immer irgendwelche Mängel.“

Insgesamt 94 Fahrzeuge getestet

Die „Abschlussbilanz“ über die beiden Aiblinger „Prüftage“, von Christian Gerritzen vom ADAC Südbayern unserer Zeitung übermittelt, lautete: „Insgesamt wurden 94 Fahrzeuge getestet und dabei wurden zum Teil gravierende Mängel und sogar einige verkehrsunsichere Fahrzeuge entdeckt.“

Mehr zum Thema

Kommentare