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AUSZEICHNUNG SOLL GEFEIERT WERDEN

Bad Aiblinger Automobilclub ist der zweitbeste ADAC-Ortsclub Südbayerns

Große Freude über die Auszeichnung als zweitbester Ortsclub des ADAC-Südbayern herrscht in der AMC-Vorstandschaft: Emil Mathe, Renate Schuhmayr, Thomas Apel, Sabine Thielmann, Wolfgang Henkel und Monika Frerichs (von links). Auf dem Bild fehlt Markus Brettschneider.
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Große Freude über die Auszeichnung als zweitbester Ortsclub des ADAC-Südbayern herrscht in der AMC-Vorstandschaft: Emil Mathe, Renate Schuhmayr, Thomas Apel, Sabine Thielmann, Wolfgang Henkel und Monika Frerichs (von links). Auf dem Bild fehlt Markus Brettschneider.
  • Eva Lagler
    VonEva Lagler
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Die Freude beim AMC Bad Aibling über die Auszeichnung durch den ADAC ist groß. Der Vorsitzende Emil Mathe verrät im Gespräch, wie es mit der Nachwuchsarbeit ausschaut und wann die Auszeichnung gefeiert werden soll.

Bad Aibling– Es gibt zwar keinen „Oscar“ als Auszeichnung für den engagiertesten Verein im Kreis der 204 Ortsclubs des ADAC Südbayern. Einen ähnlichen Stellenwert hat aber nach Aussage des Aiblinger AMC-Vorsitzenden Emil Mathe die jährliche Wahl des besten Ortsclubs für die Vereinsmitglieder. Und hier punkteten die Mangfallstädter, wie bereits kurz berichtet, ganz besonders gut.

Aktivitäten werden bewertet

Bei dieser Wahl werden die unterschiedlichen Aktivitäten der Clubs bewertet und am Ende stehen die drei punktbesten Vereine auf dem Siegerpodest. Ganz knapp – mit nur drei Punkten Differenz – landete der Automobilclub Bad Aibling (AMC) auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung.

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Bei drei Gesichtspunkten schnitten die Aiblinger besonders gut ab. Das war zum einen die Nachwuchsarbeit auf den Vereinsgelände im Sportpark, dann die Mitorganisation bei der Bavaria Historic und schließlich die Unterstützung bei der 3-Städte Rallye 2019.

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Emil Mathe brachte die Erinnerungsurkunde aus München mit und überreichte sie den Vorstandsmitgliedern, verbunden mit einem Dankeschön für die tatkräftige Mitarbeit an diesem Erfolg. Gleichzeitig erinnerte er aber auch an die mit dieser Auszeichnung verbundene Ansage, auch in Zukunft mit dem gleichen Engagement beim AMC mitzuwirken.

Wir sprachen mit dem Ortsvorsitzenden Emil Mathe

Emil Mathe, der Aiblinger AMC-Vorsitzende, erzählt im Interview, was das Besondere an der Nachwuchsarbeit ist und wann die Auszeichnung gefeiert werden soll.

Herr Mathe, wie überraschend kam die Auszeichnung für Sie?

Emil Mathe: Ein wenig überrascht war ich schon, aber dafür war die Freude umso größer, denn es ist nicht selbstverständlich, dass man bei über 200 Ortsclubs unter den drei besten ist.

Im Sommer soll gefeiert werden

Wurde das Ereignis online miteinander gefeiert oder steigt eine Party, wenn das Feiern wieder möglich sein wird?

Mathe: Nachdem es derzeit nicht möglich ist zu feiern, werden wir bei nächster Gelegenheit im Sommer das entsprechend nachholen.

Was ist das Besondere an der Nachwuchsarbeit des AMC auf dem Vereinsgelände im Sportpark?

Mathe: Seit wir ein eigenes Gelände haben, können Kinder hier intensiv und unter Aufsicht das Kartfahren lernen. Kinder fahren halt mal gerne mit einem motorisierten Untersatz. So haben wir jährlich fast 30 Kinder/Jugendliche die in den regionalen Meisterschaften im ADAC Südbayern mitfahren. Nachdem immer wieder neue Anfragen kommen, führen wir derzeit schon eine Warteliste. Machbar ist alles nur, weil unsere Trainer mit viel Einsatz und bis zu dreimal pro Woche mit ihren Gruppen fleißig trainieren.

Oldie Feeling in Maxlrain abgesagt

Stichwort Bavaria Historica. Erste Frage: Wie sieht es heuer aus? Kann sie stattfinden?

Mathe: Bei der Bavaria Historic müssen wir leider das Oldie Feeling in Maxlrain coronabedingt absagen, aber es ist eine Ausfahrt für die Teilnehmer geplant. Der Startpark ist vor der Fliegerhalle, das Etappenziel am Freitag ist bei der Oldie Night und Zielankunft am Samstag beim Kurhaus. Alles natürlich ohne Zuschauer und nur wenn es behördlich genehmigt werden kann.

Was sind die Hauptaufgaben, die die AMC-Mitglieder bei dieser Veranstaltung haben?

Mathe: Eine Großveranstaltung braucht im Vorfeld immer viel Organisation. An den Veranstaltungstagen sind die AMCler vielfältig eingesetzt, zum Beispiel mit der Betreuung der Teilnehmer, Verpflegung von Zuschauern, Auf- und Abbau der einzelnen Örtlichkeiten, Einweisung der Parkplätze, Orga beim Zieleinlauf und Sonderposten entlang der Strecke. Über diese drei Tage werden etwa 60 Mitglieder und Helfer mehrmals eingesetzt.

Schon 30 Jahre dabei

Auch die Unterstützung der 3-Städte-Rallye 2019 wurde bei der Auszeichnung gewürdigt. Was war das genau und was waren hier die Aufgaben des AMC?

Mathe: Zur 3-Städte-Rallye fahren unsere Funktionäre schon 30 Jahre lang, um Strecken und Wertungsprüfungen abzusichern. In den 80er-Jahren fuhren einige AMC-Teams mit, da wurde die Rallye zu einem kleinen Vereinsausflug und abends traf man sich zur Siegerehrung in Straubing. Hier braucht der ADAC Südbayern viele Clubs, die ihre Leute zum Mithelfen abstellen.

Zu welchen Aktionen und Engagements spornt Sie der Preis für die Zukunft an?

Mathe: Der AMC hat jährlich ein umfangreiches Programm, das für Kinder mit Fahrradturnier beginnt und mit dem aktiven Motorsport endet. Deshalb auch der Slogan „Der Club für Alle“. Nicht umsonst wurden wir in den letzten sechs Jahren beim Ortsclub des Jahres mit einem 1. Platz, zweimal mit einem 2. Platz und einmal mit dem 3.Platz ausgezeichnet. Das ist nur zu schaffen, wenn die Vorstandschaft und alle Mitglieder mit Freude und Elan dabei sind.

Aktivitäten ab Sommer?

Wie ist es jetzt in der Corona-Zeit um das aktive Vereinsleben bestellt?

Mathe: Leider dürfen auch wir keine Trainings oder Veranstaltungen durchführen. Ab Mitte Juni hoffen wir, dass unsere Kartkinder wieder trainieren dürfen und weitere Aktivitäten erlaubt sind.

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