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Wallfahrtsgottesdienst des Katholischen Männervereins

Abt Hagl lobt „machtvolle, urbayerische Demonstration des Glaubens“ in Tuntenhausen

Einzug der Geistlichen in die Basilika: (von links) Pfarrer Richard Basta, Diakon Josef Hilger und Abt Wolfgang Hagl.
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Einzug der Geistlichen in die Basilika: (von links) Pfarrer Richard Basta, Diakon Josef Hilger und Abt Wolfgang Hagl.
  • VonWerner Stache
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Endlich wieder einen Wallfahrtsgottesdienst des Katholischen Männervereins Tuntenhausen feiern zu können, darüber freute sich Pfarrer Richard Basta und hieß die vielen Vertreter aus Politik, Bundestag, Landtag und Bezirk willkommen – namentlich den Vorsitzenden des Männervereins Dr. Marcel Huber und Landrat Otto Lederer.

Tuntenhausen – Es war nach der coronabedingten Pause ein Glaubensbekenntnis, auf das alle warteten: Die Herbstwallfahrt des katholischen Männervereins Tuntenhausen. Abt Wolfgang Maria Hagl von der Benediktinerabtei Metten ermunterte die Gläubigen, aus der Pandemie die richtigen Lehren zu ziehen.

Die Politprominenz in der ersten Reihe des Gotteshauses beim Herbstwallfahrtsgottesdienst des Katholischen Männervereins Tuntenhausen.

Zelebrant war mit Abt Hagl der dienstälteste Abt der Bayerischen Benediktinerkongregation. Dieser kam gern, „zu dieser machtvollen und urbayerischen Demonstration des Glaubens“ nach Tuntenhausen, wie er betonte.

Er erinnerte an Graf Ludwig von Arco-Zinneberg, der an der Gründung des Männervereins vor 152 Jahren maßgeblich beteiligt war und in Tuntenhausen auch seine letzte Ruhestätte fand. Die besondere Verbindung zwischen Politik und Kirche in Bayern war einmal mehr daran sichtbar, dass Landtagsabgeordneter Dr. Marcel Huber, der auch Vorsitzender des katholischen Männervereins ist, und Annemarie Biechl, einstige Landesbäuerin und Landtagsabgeordnete aus Feldkirchen-Westerham, die Lesungen übernahmen. Landrat Otto Lederer sprach die Fürbitten.

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„Die Pandemie hat deutlich gezeigt, wie brüchig doch menschliches Leben ist“, betonte der Abt in seiner Predigt. Schmerzlich habe man erfahren müssen, dass vieles nebensächlich geworden ist. Dabei verwies Hagl auf vorangegangene Generationen von Christen, die bei Katastrophen und Seuchen wie der Pandemie stets zu Gott riefen. „So ist auch die Wallfahrt entstanden“, erinnerte der Geistliche und verwies auf die vielen Gebetserhörungen, die in den Tuntenhausener Mirakelbüchern niedergeschrieben sind. „Darin zeigt sich der steingewordene Glaube unserer Vorfahren“, so Hagl.

Aber nicht nur die Pandemieangst treibe die Menschen um, meinte er, sondern auch die Angst, dass es mit der Wirtschaft bergab gehe. „Wir sind ein Volk der Ratlosen und Verängstigten geworden“, meinte der Abt und ermunterte gleichzeitig die Gläubigen dazu, Halt im Glauben und speziell bei der Mutter Gottes zu suchen. Untermalt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Tuntenhausen unter der Leitung von Gabi Gröbmeier, die Mozart Missa brevis in D aufführte. Dabei inspirierten besonders die Soli von Hubert Dobl (Bass), Anton Stigloher (Tenor), Anna Paul (Alt) und Agnes Meixner (Sopran).

Seine Bewunderung über den gelungenen kirchenmusikalischen Vortrag machte auch Dr. Marcel Huber wenige Minuten später bei der Kundgebung im Gasthof Schmid deutlich. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Maria breit den Mantel aus“ klang der Wallfahrtsgottesdienst stimmungsvoll aus.

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