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60 Tonnen schwerer Bagger kommt am 17. Oktober

Abrissarbeiten im Herzen Bad Aiblings beginnen – Das erwartet Anwohner in puncto Lärm und Staub

Die Baustelle am Bad Aiblinger Marienplatz: Dieses Ensemble fällt ab kommender Woche dem Abrissbagger zum Opfer.
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Die Baustelle am Bad Aiblinger Marienplatz: Dieses Ensemble fällt ab kommender Woche dem Abrissbagger zum Opfer.
  • Mathias Weinzierl
    VonMathias Weinzierl
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Jetzt steht fest: Die Abrissarbeiten am Bad Aiblinger Marienplatz, wo das neue „Lichtspielhaus“ mit Wohnungen, Gewerbe und Gastronomie geplant ist, beginnen Dienstag (17. Oktober) oder Mittwoch (18. Oktober). Mit welchen Belastungen müssen die Anwohner rechnen? Die OVB-Heimatzeitungen haben nachgehakt.

Bad Aibling – Am Montag (17. Oktober) rückt der riesige Bagger an, Dienstag (18. Oktober) oder Mittwoch soll er dann erstmals zum Einsatz kommen: die Abbrucharbeiten an der Großbaustelle am Bad Aiblinger Marienplatz beginnen. Das bestätigte jetzt Dominic Hierl, einer der Projektleiter bei „Werndl & Partner“, gegenüber dem Mangfall-Boten. Der Bevölkerung verspricht er: „Wir wollen die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten.“

Der riesige, 60 Tonnen schwere, fast neue Bagger, der am Montag im Herzen der Kurstadt anrücken wird, hat nach Angaben von Florian Antretter von der gleichnamigen Erd- und Abbruch GmbH in Brannenburg viele Vorteile für die Anwohner: „Unsere Credo ist es, die Arbeiten so gut wie ohne Erschütterungen, Lärm und Staubentwicklung zu erledigen“, sagt der Geschäftsführer, der ab Dienstagmittag, spätestens ab Mittwoch mit den eigentlichen Abrissarbeiten beginnen will.

Am Sebastianibräu wird begonnen

„Begonnen wird mit dem Abriss des Sebastianibräu, also sozusagen von links nach rechts“, verrät Hierl. Währenddessen werden in den anderen Teilen des Gebäudekomplexes die Entkernungsarbeiten fortgesetzt. „Der Bagger beginnt am Dach und wird die Bauteile wie mit einer Pinzette schonend von oben nach unten abtragen“, gewährt Antretter tiefe Einblicke in den genauen Ablauf der Arbeiten, die anschließend von oben nach unten, von links nach rechts und von vorne nach hinten fortgesetzt werden sollen.

Doch wie schlimm wird‘s wirklich für die Anwohner rund um den Marienplatz und die Kirchzeile? „Natürlich entsteht dabei immer Lärm und Staub“, sagt Hierl, betont aber: „Wir tun alles, um die Bürger so wenig wie möglich zu belasten.“ Auch der Verkehrsfluss solle nicht mehr beeinflusst werden, als bislang. Gearbeitet werden wird laut Hierl in der Regel ab 7, 8 Uhr bis höchstens 17 Uhr, samstags „situationsbedingt“. Geplant ist, wenn nichts dazwischen kommt und das Wetter mitspielt, den Abbruch bis Anfang Dezember zu beenden.

Auf dem Areal, wo bis 2017 unter anderem das Spielwaren- und Modellbaugeschäft „Kinderland“ firmierte und noch bis vor Kurzem geselliger Austausch beim Sebastianibräu herrschte, soll anschließend das neue „Lichtspielhaus“ mit Wohn- und Gewerberäumen sowie der Wirtschaft „Flötzinger am Platz“ entstehen.

Hierl freut sich darauf, dass es jetzt richtig losgeht: „Es ist zwar bereits schön, die Planungen am Computer zu sehen“, sagt der Projektleiter, „aber dann live zu sehen, wie dann etwas Neues entsteht, ist einfach besser.“

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