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20 Jahre „KaroArt“

40 Bilder unter des Pfarrers Hammer: Auktion des Großkarolinenfelder Künstlervereins

Der evangelische Pfarrer Dr. Richard Graupner als Auktionator bei der Bilderversteigerung zu Gunsten der Karolinenkirche.
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Der evangelische Pfarrer Dr. Richard Graupner als Auktionator bei der Bilderversteigerung zu Gunsten der Karolinenkirche.

Der Pfarrer als Auktionator, das entpuppte sich als Hit. Dr. Richard Graupner versteigerte bei der 20-Jahr-Feier von KaroArt Großkarolinenfeld 40 von den Künstlern gespendete Bilder zugunsten „seiner“ Karolinenkirche.

Von: Heribert Greiner

Großkarolinenfeld – Und das tat Graupner, zur Freude aller Anwesenden, ebenso amüsant wie professionell. Graupner, auch Kunstbeauftragter der Evangelischen Landeskirche für München und Oberbayern ließ nicht locker, trieb die Gebote immer weiter in die Höhe.

So kamen zum Schluss 1175 Euro Erlös für die Sanierung der evangelischen Karolinenkirche zusammen.

Startschuss fiel bei 200-Jahr-Feier

Zur 200-Jahr-Feier der Gemeinde führte die Malerin Elfriede Schnitzer die von Heribert Greiner im Jahre 1990 gegründete Reihe der Kunstausstellungen fort, und organisierte eine eigene Bilderausstellung. Dies sei, so Zweite Bürgermeisterin Lilo Wallner in ihrer Festansprache, der Anlass für Rudi Heilmann, im November 2002 einen Kunstverein zu gründen.

Im Jahre 2003 fand die erste Ausstellung mit Bildern, organisiert durch Rudi Heilmann und Peter Wimmer statt.

Musik und Kinder waren immer dabei

Heilmann habe immer Wert darauf gelegt, dass nicht nur Bilder ausgestellt wurden, sondern auch Kinder und Musik in den Verein eingebunden sind. Schon bei der ersten Ausstellung gab es einen Auftritt der Musikschule, erinnerte Lilo Wallner.

Die Gründungsmitglieder des Kunstvereins KaroArt (von links) Elfriede Schnitzer, Rosi Liebscher, Therese Steiner, Vorsitzende Uschi Heilmann, mit Festrednerin 2. Bürgermeisterin Lilo Wallner, Lilo Klopfer und Waldtraud Wimmer

Auch der jährliche stattfindende Kindermalwettbewerb entstand vor diesem Hintergrund.

„KaroArt„ wurde zum Markennamen

„Als ich im Jahre 2007“, so Lilo Wallner, „die Organisation des Christkindlmarktes übernahm, sagte Rudi Heilmann sofort zu, eine Bilderausstellung in der Max-Joseph-Halle durchzuführen.“ Es sei, so die zweite Bürgermeisterin, eine Bereicherung für beide Vereine gewesen.

Nach Heilmanns Tod, im Jahre 2012, führte seine Frau Uschi den Verein weiter. Sie organisierte Ausstellungen von Gstadt am Chiemsee über Rosenheim, Bad Aibling bis nach Glonn für „ihre“ Künstler. „Karo Art“ sei mittlerweile ein Markenname, weit über die Grenzen von Großkarolinenfeld hinaus geworden. Inzwischen sei der Verein auf 28 Mitglieder angewachsen.

Engagiert in der Gemeinde

Der Verein engagiert sich auch im Gemeindeleben. Nicht nur, dass jetzt 40 Bilder zugunsten der ältesten evangelischen Kirche in Oberbayern, der Karolinenkirche, gestiftet und versteigert wurden. Auch der Gemeinschaftsraum im Haus für betreutes Wohnen ist mit Bildern der Großkarolinenfelder Künstler gestaltet. Lilo Wallner wünschte dem Verein und seinen Mitgliedern „alles Gute und viel Schaffenskraft.“

Magische Momente lockerten Abend auf

Den Festabend des Kunst- und Fördervereins KaroArt Großkarolinenfeld hatten – wie sich das angesichts der bewährten Zusammenarbeit gehört – die Musiklehrer vom „MusikWerk Großkaro“ eröffnet. Evi Mittermaier an der Geige und Galina Doll am Klavier spielten Menuette von Christoph Willibald Gluck in der Max-Joseph-Halle.

In der Pause gab es zur Auflockerung ganz andere Kunst: „Magic Alexander“ verzauberte das Publikum und erntete großen Beifall. Alle Kunststücke gelangen ihm bestens. Sogar der Trick mit der Guillotine ging ohne Blutvergießen über die Bühne. Das Opfer, Claudia Schnitzer, blieb unverletzt und konnte die Köstlichkeiten des Buffets genießen.

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