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„RADLRONA“

300 Kilometer durch die Alpen: 16 Bruckmühler Gymnasiasten wollen im Juli starten

Motiviert für die Alpenüberquerung: Der Bruckmühler Raphael König trainiert am Irschenberg.
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Motiviert für die Alpenüberquerung: Der Bruckmühler Raphael König trainiert am Irschenberg.

Der Q11er-Radlkurs des Gymnasiums Bruckmühl lässt sich nicht unterkriegen. Sie wollen im Juli die Alpen überqueren und von Oberstdorf nach Meran radeln. Dafür absolvieren sie gerade ein hartes Training. Und sie brauchen Unterstützer, die sie auf ihrer Mission begleiten.

Bruckmühl – In diesen schwierigen Zeiten ist es vor allem für junge Leute nicht einfach, optimistisch zu bleiben. Keine Partys, keine Urlaube, keine gemeinsamen Ausflüge, und dazu noch Online-Unterricht. Da sind Lustlosigkeit und schlechte Laune vorprogrammiert.

Doch der Q11er-Radlkurs des Gymnasiums Bruckmühl lässt sich nicht unterkriegen. 16 radlbegeisterte Jugendliche der 11. Jahrgangsstufe haben die „TransAlp 2021“ als ihr Praxisseminar gewählt. Dieses stellt einen nicht unbedeutenden Teil ihrer Abiturnote dar. Es geht darum, selbstständig und ohne Hilfe von Lehrern eine Alpenüberquerung zu planen, zu organisieren und durchzuführen.

Eine Mission mit Hindernissen

Doch „Radlrona“ ist eine Mission mit Hindernissen: pandemiebedingte Kontaktbeschränkungen, Unsicherheiten bezüglich der Startgenehmigung, denn eigentlich sind ja alle schulischen Ausflüge gestrichen. „Das hat uns nicht gerade in die Hände gespielt. Aber wer lässt sich denn von Corona ins Bockshorn jagen? Wir jedenfalls nicht“, ist Lucia Tajib entschlossen. Sie gehört zum Organisationsteam der Alpenüberquerung, das nun dank des Einsatzes von Schulleiter Walter Baier die heiß ersehnte Genehmigung des Kultusministeriums bekommen hat.

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„Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten. Jetzt heißt es üben, üben, nochmals üben“, blickt Lucia optimistisch in die nächsten Monate und hofft, dass im Juli die Corona-Beschränkungen entsprechend gelockert werden. Sie weiß: „Ein ordentlicher Muskelkater ist vorprogrammiert, denn radlbegeistert heißt nicht gleich Profisportler. Doch von Oberstdorf bis Meran braucht man definitiv Ausdauer. Spätestens im Sommer aber wird sich das harte Training bezahlt machen, wenn es heißt: Ab über die Alpen!“

Zwar sei Solo-Distanztraining nicht zu vergleichen mit gemeinsamen Ausfahrten, aber mit entsprechender Motivation sei auch das zu schaffen. „Nachdem wir nun einen Trainingsplan erstellt haben, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Schweißtreibende Workouts und Ausdauerradeln halten alle auf Trab, denn E-Bikes sind schließlich auf der Tour nicht erlaubt“, erklärt die Abiturientin. Alles werde genau dokumentiert, sodass der Stand der Dinge immer nachverfolgt werden könne.

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Nun braucht das „Radlrona“-Team treue Unterstützer und Sponsoren, die es auf seiner Mission begleiten und dafür sorgen, dass keiner verhungert, und die Sportler für alle Eventualitäten (aus)gerüstet sind. Platte Reifen oder andere Missgeschicke können immer passieren. Ein Erste-Hilfe-Kasten muss natürlich auch mit. „Erste Berechnungen zeigen, dass unsere Alpenüberquerung nicht gerade billig ist, denn mit Zugfahrten und Übernachtungen kommen zusätzlich zur Ausrüstung mindestens 400 Euro zusammen. Da haben wir die Verpflegung für unser 16-köpfiges Team noch gar nicht eingerechnet“, erklärt Lucia.

„Radlrona“-Team sucht Unterstützer

Deswegen wären sie für alle Sponsorings dankbar, denn: „Bedarf haben wir genug, egal ob es ein kleiner Beitrag für den Transport, eine XXL-Packung Müsliriegel, ein Flick-Set oder Fahrradtrikots sind.“

Eines ist klar: Die Q11 ist hochmotiviert. „Wir freuen uns auf den Start im Juli, bei dem wir hoffentlich von vielen Menschen angefeuert werden.“ Natürlich wird die Alpenüberquerung auf per Social-Media dokumentiert und kommentiert, sodass die Fans die Abiturienten online begleiten können und die erfolgreiche Überquerung der Alpen „Motivation radelt über alle Berge“ miterleben können. Bis dahin heißt es: Daumen drücken und motiviert bleiben.

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