Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


25000 Euro für Doku-Festival

Bad Aibling – Die Organisatoren des Doku-Festivals „Nonfiktionale“ haben aufgeatmet: Der Hauptverwaltungsausschuss hat sich mit 8:3 Stimmen nach vielen Redebeiträgen dazu entschieden, das Festival jährlich mit 25 000 Euro zu bezuschussen.

Denn zunächst war ab 2022 ein jährlicher Zuschuss von 20 000 Euro angedacht. Seit 2017 gewährte die Stadt allerdings einen Zuschuss von 25 000 Euro.

Rathauschef Stephan Schlier (CSU) sagte eingangs, dass das Festival seit 2007 bezuschusst werde und es mittlerweile zu einer „festen Größe im Kulturkalender der Stadt“ geworden sei. „Den meisten muss es gut gefallen haben, außer sie haben eine ganz komische Doku erwischt“, sagt er, was für Gelächter sorgte.

Die beiden Organisatoren Tamara Danicic und Melanie Liebheit erzählten im Gremium, dass sie 2007 mit ihrem Konzept ins Rathaus gekommen seien und dort offene Türen vorgefunden hätten. Seither habe man auch die pädagogische Arbeit mit Bad Aiblinger Schulen und dem Jugendtreff Bergwerk ausweiten können. Liebheit sagte, dass man den Jugendlichen die Perspektiven des Dokumentarfilmes vermitteln wolle. Und Danicic ergänzte, dass dafür „ein bisschen mehr Geld vonnöten“ sei. „Das, was wir bekommen, fließt in diese Arbeit mit ein.“ Martina Thalmayr (Grüne) plädierte dafür, den Zuschuss auf 25 000 Euro aufzustocken – „diese Arbeit ist wichtig für die Jugend“. Es sei nicht angemessen, die Summe zu kürzen.

Schlier sagte in Richtung des Gremiums, dass man die Verwaltung gebeten habe, Einsparpotenziale zu suchen, deshalb eben der Vorschlag für die nächsten drei Jahre lediglich pro Jahr 20 000 Euro und nicht wie gehabt 25 000 Euro zu geben.

Petra Keitz-Dimpflmeier (SPD) sagte, dass Bad Aibling ohne Fiktionale wie „Brot ohne Butter“ sei. Obendrein erklärte sie, dass diese Veranstaltung auch „touristischen Zwecken“ diene. Auch sie schloss sich Thalmayrs Vorschlag an.

Florian Weber (Bayernpartei) fand deutliche Worte: „Wir scheißen hier wegen 5000 Euro rum.“ Er verwies auf „Großbauprojekte, bei denen wir schnell mal 100 000 Euro mehr geben“. Dagegen verwahrte sich Schlier: „Wir messen nicht mit zweierlei Maß. Auch bei Großbauprojekten drehen wir jeden Stein um.“iw

Mehr zum Thema

Kommentare