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111-jähriges Jubiläum

111 Jahre ASV Au und der Genuss des Lebens

Für Heiterkeit und Applaus sorgte der „Addnfahrer“ Thomas Willibald mit seinem Programm „S´Lem is koa Nudlsubbn“.
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Für Heiterkeit und Applaus sorgte der „Addnfahrer“ Thomas Willibald mit seinem Programm „S´Lem is koa Nudlsubbn“.
  • VonPeter Strim
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Nach zwei Jahren in Folge der Corona-Pandemie mit Verboten und Auflagen kann der ASV Au jetzt endlich sein 111-jähriges Jubiläum gebührend feiern. Unter dem Leitspruch „Lasst uns im gemeinsamen Feiern das Leben genießen“, eröffnete erster Vorsitzender Josef Harraßer das lang ersehnte Festwochenende.

Au – Nach zwei Jahren in Folge der Corona-Pandemie mit Verboten und Auflagen kann der ASV Au jetzt endlich sein 111-jähriges Jubiläum gebührend feiern. Unter dem Leitspruch „Lasst uns im gemeinsamen Feiern das Leben genießen“, eröffnete erster Vorsitzender Josef Harraßer das lang ersehnte Festwochenende.

Eingroßes Dankeschön richtete der des ASV-Chef an die Mitglieder aus den fünf vertretenen Sparten, insbesondere an seiner Stellvertreterin und Festleiterin Lisa Singer, die enorm viel Zeit und ehrenamtliches Engagement in den Vorbereitungen und Aufbauarbeiten investiert hatten.

Kabarett auf der Festzeltbühne

Für einen gelungenen Auftakt sorgten die zahlreichen Besucher, darunter die beiden Bürgermeister Anton Wallner und Josef Rauscher sowie viele ASVler im Festzelt am Kreuthweg. Vor allem galt das Interesse an diesem Abend dem jungen Kabarettisten „Addnfahrer“.

Mit bürgerlichem Namen heißt er Thomas Willibald, ist 31 Jahre alt, verheiratet und stammt aus Gaisach. Seine Karriere als Comedian begann 2015 mit einem spontanen Video, das ihn mit einigen 100 000 Likes in den sozialen Medien schlagartig bekannt machte. 2018 war es „Luis aus Ultental“ in Südtirol, der ihn bat, bei einem Auftritt vorbeizuschauen und einen gemeinsamen Auftritt auszuprobieren. Der Funke „Kabarett“ sprang über in der Öffentlichkeit, als der „Addnfahrer“ („Lenker einer großen landwirtschaftlichen Egge) Säle und Hallen zu füllen begann und die Lachmuskeln der esucher strapazierte.

„s´Lem is koa Nudl-subbn“

So auch im Festzelt des ASV, wo der „fesche Bursche mit Arbeitshut, Arbeitshose mit Hosenträger und Flascherl Gerstensaft in der Hand“ mit seinem etwa dreistündigen aktuellen Programm „s´Lem is koa Nudl-subbn“ seine Aufwartung machte. Darin beschreibt er als „Lusdicker“ mit viel Selbstironie sein bisheriges Leben, angefangen von den Kinderjahren mit den dazugehörenden Streichen über die ersten Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht Jugendzeit und Erlebnisse bei der Musterung zur Bundeswehr bis zur ersten Fahrstunden sowie einem abenteuerlichen Flug von München über Dubai nach Thailand.

„S´Lem is koa Nudlsubbn“ beschreibt auch seine Schicksalsschläge, wie er am Schluss seines Auftritts dem Publikum anvertraute, was kurz für Stille sorgte. Darunter fällt der Unfalltod seines Vaters sowie sein eigener schwerer Unfall, den der gelernte Schmied zu verkraften hatte. Entsprechend seiner Einstellung „Ois is ebbs fia wos guad, selbst a Unfoi“ gäbe es keinen „Addnfahrer“, wie er positiv zu Leben stehend sagte.

ASV-Vorsitzender Josef Harraßer. Strim

Seiner Ansicht nach wäre das Leben viel einfacher und wesentlich friedvoller, wenn alle zusammenhalten und keiner dem anderen Schaden zufügen würde. Allerdings gab es auch kritische Stimmen zu diesem heiteren und vergnüglichen Abend. Einige wenige störte sein „krachertes Auftreten“ und sie werteten sein zwischenzeitliches Lachen als gekünstelt. Andere bezeichneten den Eintrittspreis von 32 Euro als unverhältnismäßig hoch für einen allein agierenden Künstler.

Heute startet der Rockabend

Nach dem zünftigen Abend mit der Oktoberfestmusi „Dreisam Live“ beim Weinfest am Freitag steht am heutigen Samstag, 25. Juni, 20 Uhr, der Rockabend mit der Coverband „AC/DX“ auf dem Programm.

Morgen kommen die Oldtimer

Der Sonntag, 26. Juni, steht ganz im Zeichen des Oldtimertreffens in Kooperation mit den „Oldtimerfreunden Au-Kematen-Dettendorf“, gefolgt von einem Kesselfleischessen mit der Auer Musi am Montag, 27. Juni, 18 Uhr.Peter Strim

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