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10000 neue Wohnungen

Stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner ermunterte ihre Parteifreunde, die Erfolge der CSU-Politik mutig nach draußen zu tragen. re

Bernau – Beim Sommerempfang der CSU in Bernau bei Yachten Meltl standen die Themen bezahlbarer Wohnraum und innovative Verkehrskonzepte im Fokus.

Zu Beginn der Veranstaltung hielt Hausherrin Dorothea Meltl eine flammende Rede und plädierte für eine weiterhin stabile Politik in Bayern. Sie forderte die anwesenden Gäste auf, auch in der öffentlichen Diskussion für ihre Werte einzustehen. Zudem schrieb sie den CSU-Mandatsträgern ins Stammbuch, ihre Erfolge besser und effektiver zu verkaufen.

„Wir haben allen Grund, unsere Politik mutig nach draußen zu tragen. Bayern steht auf allen relevanten Politikfeldern an der Spitze im bundesdeutschen und europäischen Vergleich. Die Rahmenbedingungen für diesen Erfolg hat seit 60 Jahren maßgeblich die CSU mit ihrer Politik geschaffen“, sagte Aigner. Die stellvertretende Ministerpräsidentin war Hauptrednerin an diesem Abend und sprach vor allem das Thema bezahlbarer Wohnraum als Kernaufgabe der Staatsregierung an. „Wohnraum schaffen, das ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe, die uns alle angeht“, sagte Aigner. Der Freistaat stelle allein dieses Jahr mit 886 Millionen Euro eine Rekordsumme für die Wohnraumförderung bereit. Die Gründung der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft „Bayern-Heim“ im Juli sei eine weitere wichtige Initiative gewesen. Die Bayern-Heim wird bis 2025 insgesamt 10000 neue Wohnungen in Bayern bauen – hauptsächlich für Menschen mit geringen Einkommen. Kommunen, die nicht eigenständig Grundstücke entwickeln können, forderte Aigner auf, die Grundstücke der BayernHeim zur Verfügung zu stellen. Die Gesellschaft sei bereit, auch Grundstücke zu kaufen.

Das Thema bezahlbarer Wohnraum beschäftigt auch den JU-Bezirksvorsitzenden Daniel Artmann, der ebenfalls das Wort ergriff. „Im Bereich des sozialen Wohnungsbaus leisten wir bereits sehr viel. Leider ist es aber auch in unserer Region mittlerweile gerade für unsere jungen Leistungsträger und Familien mit mittleren Einkommen fast nicht mehr möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden“, stellt Artmann fest. Aber gerade diese Bevölkerungsgruppe müsse man in Zeiten des demografischen Wandels und Fachkräftemangels besonders unterstützen. Sie würde maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Region beitragen und mit ihren Einkommen die Stabilität der Sozialsysteme sichern. Ilse Aigner ging auf Artmann ein und stellte die bayerische Initiative vor. „Wir schaffen eine bayerische Eigenheimzulage in Höhe von 10 000 Euro und stocken das Baukindergeld des Bundes in Bayern um 300 Euro pro Kind und Jahr auf.“ Eine Familie mit zwei Kindern kann somit über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 40 000 Euro erhalten.

CSU-Kreisvorsitzender Klaus Stöttner betonte, dass in den nächsten Wochen harte Überzeugungsarbeit gefordert sei. „Die Bundestagswahl und die Folgen bei der Regierungsbildung haben uns gezeigt, wie notwendig es ist, dass wir in Bayern stabile Mehrheitsverhältnisse erreichen“, sagte Stöttner. re

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