US-PRÄSIDENT TRUMP EINE WOCHE IM AMT

Schockwellen

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Die Uhren würden in Washington anders gehen, versprach Donald Trump seinen Wählern.

Und wie sie seit einer Woche anders gehen! In kürzester Zeit schuf er eine tiefe Krise mit dem Nachbarn Mexiko, den er doch als Partner bei der Drogenbekämpfung braucht. Schockwellen auch bis nach Deutschland, denn Trumps „America first“-Philosophie dürfte deutsche Unternehmen empfindlich treffen.

Gleichzeitig ein hastiger Ausstieg aus dem transpazifischen Handelspakt. Martialische Drohungen gegenüber China. Und der Fehdehandschuh gegenüber den Medien. Man findet in der amerikanischen Geschichte kein anderes Beispiel eines extrem egomanisch wie unkoordiniert wirkenden Präsidenten, der ähnlich viel Porzellan in einem ähnlich kurzen Zeitraum zerschlagen hat. Der Mauer-Bauer und Isolationist Donald Trump ist kein Elefant im Porzellanladen der nationalen und internationalen Diplomatie, er ist eine ganze Elefantenherde. Die „besten“ Berater und das „großartigste“ Kabinett (Trump) scheinen keine Überzeugungskraft zu besitzen. Stattdessen twittert sich Trump, von Hofschranzen umgeben, unredigiert in die Lächerlichkeit. Doch ernst nehmen muss man ihn weiterhin. Zuviel Macht kommt mit dem Amt – leider.

Friedemann Diederichs

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Politik@ovb.net

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