Pressestimmen

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ZU ERDOGAN/NEUWAHL

„Auf internationaler Ebene bedeutet eine solche Entscheidung Erdogans in erster Linie eine endgültige Aufgabe der Versuche des Landes, der EU beizutreten. Diese Versuche glichen bisher einem politischen Theater, ihrer illusorischen Natur waren sich alle Beteiligten bewusst. Doch jetzt könnte schließlich auch ein offizieller Punkt dahinter gesetzt werden. Die Mischung aus Islamismus, Nationalismus und Pantheismus, die die von Erdogan angeführte AKP verkörpert, sind keineswegs Werte, die inneren Widerspruch in der ohnehin schon gespaltenen EU erfordern würde.“

Diena, Riga

ZU MERKEL/TRUMP

„Abgesehen vom Appell, dass der Freihandel im Interesse aller sei, scheint Merkel nicht viel in den Händen zu haben. So fahrlässig sich Trump in der Wirtschaftspolitik verhalten mag, so vernünftig wären aus deutscher Sicht solide diplomatische Beziehungen zu ihm. Selbst wenn man Trump nicht umarmen und umschmeicheln will: Merkels bisherige Bemühungen liegen weit unter ihren Möglichkeiten.“

Neue Zürcher Zeitung

ZU SÖDER/KREUZE

„Es ist eine List der Geschichte, dass Söder mit seiner Kreuz-Performance Ungläubige bekehrt hat: (Ex-)Marxisten werden zu Pfaffen, um das Kruzifix vor der Instrumentalisierung zu retten. Für die schlaueren der bürgerlichen Wähler aber wird der liberalistische Spieltrieb, der heilige Unernst des katholisch Süddeutschen der CSU offenbar.“

Die Welt, Berlin

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