Irans Milliardengeschäfte

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Während des Besuches des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani in Paris und Rom haben Unternehmen der drei Länder ihre Zusammenarbeit auf neue Grundlagen gestellt. Autos – Frankreichs Autobauer PSA Peugeot Citroën vereinbarte ein Joint-Venture mit dem iranischen Hersteller Iran Khodro, das die Modelle Peugeot 208, 2008 und 301 produzieren und vermarkten soll.

Allein in Paris wurden 20 Abkommen und Verträge unterzeichnet:

In fünf Jahren sollen bis zu 400 Millionen Euro investiert werden.

Eisenbahn – Die französische SNCF plant mit der iranischen Eisenbahngesellschaft, bei Modernisierung und Betrieb von Bahnhöfen sowie im Nahverkehr und bei Hochgeschwindigkeitsstrecken im Iran zusammenzuarbeiten. Auch die italienische Staatsbahn will den Iran bei der Modernisierung des Bahnnetzes unterstützen und eine Hochgeschwindigkeitslinie von Teheran nach Ghom im Süden des Landes bauen.

Erdöl – Der französische Energieriese Total will künftig zwischen 150 000 und 200 000 Barrel (ein Barrel entspricht 159 Liter) Rohöl pro Tag aus dem Iran beziehen.

Energie – Die italienische Eni-Tochter Saipem vereinbarte den Bau einer 2000 Kilometer langen Gaspipeline für 4,5 Milliarden Euro.

Flugzeuge – Teheran bestellte 118 Flugzeuge beim europäischen Hersteller Airbus. Neben dem Mittelstreckenjet A320 geht es dabei auch um zwölf Exemplare des Großraumflugzeugs A380.

Flughafen – Die Betreiber der Pariser Flughäfen bauen mit dem französischen Konstrukteur Bouygues ein neues Terminal am Flughafen Teheran.

Transport – Mit der italienischen Gavio-Gruppe, einer der größten Holding-Gesellschaften im Bereich Logistik, Häfen und Bahn, wurden Verträge zum Ausbau der Infrastruktur in Höhe von vier Milliarden Euro vereinbart

Stahl – Der italienische Stahlkonzern Danieli will im Umfang von zwei Milliarden Euro mit dem Iran kooperieren.

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