Urkunden überreicht

Zwei Altbürgermeister für Schwindegg: Verdienste von Karl Dürner und Georg Huber gewürdigt

Drei Bürgermeister auf einem Bild, einer noch aktiv, die beiden anderen im Ruhestand: Gemeinderatsmitglied Julian Sieber mit der Figur des Johann Nepomuk, Altbürgermeister Dr. Karl Dürner, Bürgermeister Roland Kamhuber, Landrat a.D. und Altbürgermeister von Schwindegg, Georg Huber (von links).Sutherland
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Drei Bürgermeister auf einem Bild, einer noch aktiv, die beiden anderen im Ruhestand: Gemeinderatsmitglied Julian Sieber mit der Figur des Johann Nepomuk, Altbürgermeister Dr. Karl Dürner, Bürgermeister Roland Kamhuber, Landrat a.D. und Altbürgermeister von Schwindegg, Georg Huber (von links).Sutherland
  • Nicole Sutherland
    vonNicole Sutherland
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Mit viel Leidenschaft und großem Engagement im Einsatz für das Wohl der Bürger: Schwindeggs Bürgermeister Roland Kamhuber überreicht auch Urkunden für verdiente Gemeinderatsmitglieder. Das ist der Grund, warum Dr. Karl Dürner einen Heiligen Nepomuk mit nach Hause nehmen durfte.

Schwindegg – Zu einer feierlichen Verabschiedung hatte Bürgermeister Roland Kamhuber eingeladen. Während eines Festmahls mit Untermalung der Musikkapelle Schwindegg wurde der Landrat a. D. und ehemalige Bürgermeister, Georg Huber, mit dem Titel Altbürgermeister geehrt. Ebenfalls mit dem Titel Altbürgermeister wurde die Arbeit von Dr. Karl Dürner für die Gemeinde Schwindegg gewürdigt. Außerdem wurden im Gasthaus Mooser in Walkersaich die ausgeschiedenen Gemeinderäte, Anton Wendl, Andreas Lohmair, Peter Huber, Stefan Folger und der dritte Bürgermeister Fulbert Seemann verabschiedet.

Viele harte Bretter und Augenmaß

„Politik, so wird behauptet, bedeutet ein starkes, langsames Durchbohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß“, sagte Bürgermeister Kamhuber im Rahmen der Feierstunde. Er bescheinigte den Geehrten Leidenschaft und großes Engagement im Einsatz für das Wohl der Bürger. Er erkannte an, dass die scheidenden Gemeinderäte etwas bewegt hatten. Auch wenn bei großen Projekten, die Entschlusskraft, Mut und Kreativität verlangten, die unterschiedlichen Meinungen auch mal aufeinanderprallten, wurde doch stets der Konsens gesucht. Faires Verhalten, kollegiale Zusammenarbeit und sachgerechte Lösungen standen im Vordergrund, so Bürgermeister Kamhuber. Jedem der aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Gemeinderäte überreichte er eine Urkunde und ein Erinnerungsgeschenk.

Fulbert Seemann gehörte dem Gemeinderat seit 1990 an

Sie engagierten sich jahrelang für ihre Gemeinde: Die ausgeschiedenen Gemeinderäte Andreas Lohmair, Peter Huber, Anton Wendl, Stefan Folger und Fulbert Seemann(von links).

Andreas Lohmair war Gemeinderatsmitglied von 2014 bis 2020, sowie stellvertretender Seniorenbeauftragter. Anton Wendl war von 2014 bis 2020 Gemeinderatsmitglied, sowie stellvertretender Verbandsrat im Wasserzweckverband der Isener Gruppe, außerdem Vertreter im Arbeitskreis des Ortsbündnisses.

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Stefan Folger war Gemeinderatsmitglied seit 2002 und Verbandsrat im Wasserzweckverband Isener Gruppe. Peter Huber war Gemeinderatsmitglied seit 2002 und stellvertretender Verbandsrat im Wasserzweckverband der Isener Gruppe. Fulbert Seemann gehörte bereits seit 1990 dem Gemeinderat an. Er war von 1990 bis 2002 Stellvertreter im Bauausschuss, von 1990 bis 1996 Mitglied im Finanzausschuss, von 1990 bis 2014 Verbandsrat im Wasserzweckverband Isener Gruppe, von 2014 bis 2020 Eheschließungsbeamter, sowie von 1996 bis 2020 dritter Bürgermeister der Gemeinde Schwindegg.

Als engagierte Bürgermeister für die Gemeinde viel bewegt

Für ihren Einsatz als engagierte Bürgermeister, die politisch Vieles bewegt haben, würdigte Bürgermeister Kamhuber seinen Vorgänger Dr. Karl Dürner und Landrat a. D. und früheren Bürgermeister Georg Huber. Huber war von 1981 bis 2002 erster Bürgermeister in Schwindegg. Dr. Karl Dürner hatte dieses Amt in der Folgezeit, von 2002 bis 2020 inne. Beide, so Kamhuber, hätten mit großer Hingabe die Gemeinde geprägt und sie zu einem vielfältigen, lebenswerten und liebenswerten Ort gemacht. Als Anerkennung um seine Verdienste verlieh er Georg Huber den Titel Altbürgermeister in Form einer Urkunde.

Ein Nepomuk aus dem Grödnertal für Dürner

Seinen Vorgänger im Amt, Dr. Karl Dürner, ehrte er ebenfalls mit dem Titel Altbürgermeister. Kamhuber erinnerte an die großen Projekte wie die Hochwasserschutzmaßnahmen, die Ortsumfahrung, den Neubau der Kinderkrippe, das Medizinische Versorgungszentrum und den Umbau der Schlossschänke, die Altbürgermeister Dr. Dürner realisiert hat. Neben der Urkunde überreichte er ihm noch ein besonderes Geschenk: Eine handgeschnitzte und von Hand bemalte Figur des heiligen Johannes von Nepomuk, wie sie auch die Stirnseite des Bürgerhauses ziert.

Die überreichte Figur, eine handwerkliche Meisterleistung aus dem Grödnertal in den Dolomiten, wo sich die besten und filigransten Holzschnitzer von Südtirol befinden, soll Altbürgermeister Dr. Dürner an sein Wirken erinnern.

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