Zusammenhalt und Wertschätzung sind ein großes Potenzial

Seit 40 Jahren ist Leonhard Obermaier (Zweiter von rechts) Mitglied bei der Feuerwehr Lauterbach: Bürgermeister Helmut Kirmeier (von links), Vorsitzender Rupert Höpfinger, Kreisbrandrat Harald Lechertshuber, und stellvertretender Landrat Alfred Landenhammer gratulierten. Sixt-Majcen

Lauterbach – Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lauterbach hielten noch vor der Corona-Krise ihre Jahreshauptversammlung ab.

Der Verein hat aktuell 193 Mitglieder.

Kommandant Bernhard Höpfinger gab einen Überblick über das Jahr 2019 mit neun Einsätzen (Technische Hilfe, Brände), dafür und auch für den Katastrophenfall Berchtesgaden bedankte er sich bei den Schneehelfern.

Des Weiteren wurden zehn Monatsübungen abgehalten, zwei Großübungen, acht Funkübungen und zwei Atemschutzübungen.

Jugendbetreuer Florian Mayer-Kusterer präsentierte anschließend das abwechslungsreiche Jahr in Bildern, mit Rückblick auf das 40. Jubiläum der Jugendfeuerwehr, auf das abgehaltene Zeltlager, die durchgeführten Löschsuchwanderungen, Wettkämpfe und Wissenstests. Kevin Ansanger konnte von der Jugendfeuerwehr verabschiedet und in die Aktiven-Mannschaft aufgenommen werden.

Leonhard Obermaier wurde für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt. Auch Beate Weigand galt für ihre 25-jährige aktive Dienstzeit bei der Feuerwehr Lauterbach eine besondere Ehrung und Anerkennung, die stellvertretender Landrat Alfred Landenhammer vorgenommen hatte. Hierfür gratulierte insbesondere auch Kreisbrandrat Harald Lechertshuber mit großer Anerkennung ihrer und der Leistungen der gesamten Mannschaft.

Den Darstellungen der Leistungen aus dem vergangenen Jahr zollte Bürgermeister Helmut Kirmeier Dank und Anerkennung mit den Worten, dass man immer wieder erlebt, was Feuerwehr ist und was sie leistet, und lobte im Besonderen den guten Zusammenhalt auch mit den österreichischen Partnern aus Engersdorf, die durch Daniel Schmid bei der Versammlung vertreten waren.

Auch Werner Müller und Michael Matschi lobten die Feuerwehr und ihren guten Zusammenhalt mit den Kameraden in Heldenstein und anderen Feuerwehren und wünschte weiterhin gute Übungserfolge und wenig Einsätze. Sein Dank galt auch Bürgermeister Kirmeier für die immer gute Unterstützung bei allem, was anliegt.

Die Lauterbacher Eisstockbahn sollte wiederbelebt werden und damit erhalten bleiben, was mithilfe eines Eisstock-Wartes erreicht werden kann. Die Kirchenglocken von Lauterbach, so Fritz Höpfinger für die Kirchenverwaltung, sollen erneuert werden, dazu muss der in die Jahre gekommene Glockenstuhl verändert werden.

Die dafür notwendige Finanzierung steht in etwa, mit Haussammlungen soll sie ergänzt und gefestigt werden, damit für die 500-Jahre-Feier der Kirche 2021 alles perfekt sein wird. six

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