Zusammenarbeit bringt Imkerin und Landwirt gute Ernte

Präsentierten sich ihre „Erzeugnisse“: Georg Fürstenberger mit einer Flasche Rapsöl und Josefa Fill mit einem Glas Honig. Fill
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Präsentierten sich ihre „Erzeugnisse“: Georg Fürstenberger mit einer Flasche Rapsöl und Josefa Fill mit einem Glas Honig. Fill

Taufkirchen – Eine Zusammenarbeit zwischen Imkern und Landwirten kann für beide einen guten Ertrag bringen.

Schon jetzt berichten Imkerin Josefa Fill und Landwirt Georg Fürstenberger darüber.

Landwirt Fürstenberger säte auf einem Acker bei Lafering Raps an. „Schon im Anfangsstadium muss weit vor der Blüte, um überhaupt einen Ertrag verzeichnen zu können, gegen Unkraut und schädliche Insekten gespritzt werden. Aber nur in den Abendstunden, wenn kein Insektenflug mehr stattfindet“, erklärte Fürstenberger. Kurz vor der Blüte begann die Zusammenarbeit mit der Imkerin.

Fill stellte ihren fahrbaren Bienenstand am Feldrand ab und ermöglichte somit die Nähe der Bienen zu den Blüten. So bestäubten die Bienen die Rapspflanzen und sammelten Nektar für die Honiggewinnung.

Jetzt trafen sich der Landwirt und die Imkerin am Lagerhaus. Fürstenberger informierte vom weiteren Vorgehen nach der Ernte bis zum Endprodukt. Der Raps kommt ins Lagerhaus und weiter in große Ölmühlen. Der Rapsschrot gelangt wieder ins Lagerhaus zurück. Landwirte nutzen diesen als reichhaltiges Einweißfutter für ihre Rinder. „Dieser Rapsschrot ersetzt mir den Kauf von Sojaschrot“, sagte Fürstenberger.

Das in den Mühlen gewonnene Rapsöl wird zu Speiseöl verarbeitet und dient auch als Dieselkraftstoff. Fürstenberger selbst hält sich rund 500 Kilogramm Raps zurück, denn er ist überzeugt, dass heimisches Rapsöl als Speisenzutat sehr gesund sei. Aus 100 Kilogramm Raps können rund 40 Liter Öl gepresst werden. Auch für die Imkerin bestätigte sich mit der „Bienenumsiedlung“ und dem Honigertrag die gute Zusammenarbeit. fim

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