„In zehn Jahren treffen wir uns wieder“, sagt Alban Genzinger zum 90.

Jubilar Alban Genzinger (rechts) mit Bürgermeister Thomas Einwang. . Foto Rampl

Mit diesen Worten verabschiedete sich der rüstige Jubilar Alban Genzinger von Bürgermeister Thomas Einwang, der die Glückwünsche des Marktes zum 90. Geburtstag überbrachte.

Alban Genzinger wurde am 19. September 1929 als neuntes Kind in der Nähe von Peterskirchen geboren. Er wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf und besuchte in Peterskirchen die Schule. Nach Abschluss der Schule arbeitete er auf dem elterlichen Hof, nachdem drei seiner Brüder im Krieg geblieben sind. Der Jubilar lernte so die landwirtschaftlichen Arbeit von der Pike auf und arbeitete im Winter als Maschinist beim Dampfdreschen.

Nach dem Tod seines Onkels holte ihn seine Tante im April 1951 zum „Schmied a da Lindn“, wo ihm 1958 der Hof übergeben wurde. Er heiratete 1960 Ottilie Bögl, aus der Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne hervor. Er arbeitete von 1972 bis zu seiner Rente 1988 neben seiner Landwirtschaft auch als Spengler beim „Schmied z’Einstetting“.

Einen Tag nach seinem 83. Geburtstag starb seine Ehefrau. Seinem früheren Hobby, dem klassischen Eisstockschießen auf dem „Doier Weiher“, kann er nicht nur wegen seines Alters, sondern auch wegen der milden Winter nicht mehr nachgehen. Dafür besucht er noch immer sehr gerne den Stammtisch der Steeger Schützen und regelmäßig die Gottesdienste.

Bis vor wenigen Jahren half er seinem Sohn noch auf dem Hof, dafür dreht er jetzt noch regelmäßig seine Runde um den Hof und in den benachbarten Wald.

Eine besondere Freude und Stolz sind dem Jubilar seine Enkelkinder. Für sie hat er bis vor wenigen Jahren gerne die Fahrdienste übernommen. ram

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