Zahlen nur knapp über dem Schnitt

– Die Landwirtschaftsschule in Töging hat mit derzeit 17 neuen Schülern ausreichend Kursteilnehmer.

Das teilte Josef Kobler, Chef des Landwirtschaftsamts, auf Anfrage mit. Damit unterscheidet sie sich von den Schulen in Erding und Fürstenfeldbruck, die nur noch mit einer Sondergenehmigung der zuständigen Ministerin betrieben werden dürfen (wir berichteten gestern).

„Wir haben das Problem im Moment nicht“, sagte Kobler, berichtet aber von einer „generellen Entwicklung“ sinkender Schülerzahlen. In Töging waren in den letzten Jahren immer über 20 Schüler gemeldet, heuer hat die Schule den Mindestschnitt von 16 gerade so übersprungen. 27 Landwirtschaftsschulen gibt es laut Kobler derzeit in Bayern, ob das so bleibt oder Zusammenlegungen kommen werden, ist offen.

Den Tögingern sind jedenfalls die Hände gebunden, sie können die Zahl der Schüler nicht erhöhen. „Da sind keine Maßnahmen möglich, da sind uns die Hände gebunden“, sagt Kobler über Werbemaßnahmen. Zur Schule kämen nur Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung im Bereich der Landwirtschaft und Berufserfahrung. Und diese Interessenten gebe es – oder eben nicht. hon

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