Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung organisieren ersten Kappenabend

Es zählt auch ein Toupet

Die Huaderer werden beim ersten Kappenabend von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung zu sehen sein. Foto archiv je
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Die Huaderer werden beim ersten Kappenabend von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung zu sehen sein. Foto archiv je

Mettenheim - Die Resonanz auf den Pfarrfasching war in den letzten Jahren rückläufig. Wie sollte es also damit künftig weitergehen? Etwas Neues sollte her und so entstand bei einem Einkehrtag im November die Idee eines Kappenabends.

Schon jeher gab es beim Pfarrfasching Einlagen. Deshalb lag es nahe, mit einem Kappenabend wieder für mehr Schwung in der Pfarrgemeinde zu sorgen. Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung organisieren die Veranstaltung. Von der kurzen Vorbereitungszeit hat sich keiner im Vorfeld abschrecken lassen. "Es war schon erstaunlich, dass sich so viele Leute gefunden haben", erzählt Diakon Manfred Scharnagl. Mehr als 20 Leute wirkten beim Kappenabend mit - bewährte Akteure und Neulinge.

Etwas schwieriger war es allerdings, Themen zu finden. "Es hat ja keiner über das Jahr gesammelt", sagt Scharnagl. Dennoch und trotz der kurzen Zeit ist es den Mitwirkenden gelungen, ein dreistündiges Programm auf die Beine zu stellen.

Gesangseinlagen und Wortbeiträge wechseln sich ab. Außerdem sind die "Fire Girls" aus Polling und die Huaderer zu sehen. Welche Ereignisse die Gruppen aufs Korn nehmen, das verraten sie nicht. Zu den Auftritten des Pfarrgemeinderats erzählt Manfred Scharnagl nicht zuviel. Es geht um die Stadtkirche Mühldorf und um eine größere Investition in der Kommune Mettenheim, gibt er sich geheimnisvoll.

Karten zum ersten Kappenabend gibt es an der Abendkasse. "Wir haben gar nicht daran gedacht, das anzubieten. Der nächste Kappenabend ist ausbaufähig", sagt Scharnagl. Dass es soweit kommt, daran glaubt er. Denn die Idee eines Kappenabends ist vorab auf ein "gigantisches Echo" gestoßen.

Jetzt gilt es noch, dass "die Pointen zünden". Peppig sollen die Lacher sein, und nicht unter die Gürtellinie gehen. Das ist den Mitwirkenden wichtig.

Der Kappenabend beginnt am Freitag, 18. Februar, um 20 Uhr beim Kreuzer-Wirt. Durch den Abend führt Gerhard Holzmann. Im Eintritt von fünf Euro ist ein Stamperl Schnaps enthalten. Eine Maskierung braucht es an diesem Abend nicht, aber eine Kopfbedeckung sollten die Besucher dabei haben. "Es zählt auch ein Toupet", sagt Manfred Scharnagl. hi

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