„Es wurde definitiv nichts verschlafen“

Der Buchbacher Bauhofentspricht nicht mehr modernen Ansprüchen. Hier muss eine Lösung gefunden werden

Buchbach – Bei der Bürgerversammlung im Ortsteil Ranoldsberg wurden folgende Bürgerfragen gestellt:

Martin Pichlmeier, Am Eichaberg, wollte wissen, ob bei einem gemeinsamen Bauhof alle Fahrzeuge in Schwind egg stationiert werden? Bürgermeister Thomas Einwang betonte, dass die Fahrzeuge dort stationiert werden sollen, wo sie hauptsächlich eingesetzt werden.

Daniel Hübner, Buchbach, sagte, eine schwierige Personalsituation in den Bereichen Wasser und Abwasser sollte in der Regel nicht dazu führen, eine Firma aufzulösen. Es sollten die Kosten ermittelt und gegenübergestellt werden (gemeinsamer Bauhof und eigene Lösung). Bürgermeister Einwang sagte, die Konzepte werden gerade erarbeitet. Es werden für jede Variante die baulichen Maßnahmen, die personellen Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten sowie die finanziellen Auswirkungen ermittelt.

Georg Zirnbauer senior, Adlding, meinte, bei der Wasserversorgung wäre doch eine Personalunterstützung durch die Isener Gruppe möglich. Dazu sagte Bürgermeister Einwang, dass diese Lösung geprüft werde. Haftungsfragen und die Personalverantwortung seien problematisch. Eine alternative Lösung wäre ein sogenannter Betriebsführungszweckverband.

Florian Steiner,Rundbuch, fragte, ob es Ansätze in der Gemeinde für eine ökologische und regionale Stromversorgung gebe? In der Landwirtschaft gebe es hier Kapazitäten. Dazu sagte Bürgermeister Einwang, dass in erster Linie die Stromversorger miteinzubeziehen seien. Die Gemeinde betreibe zum Beispiel auf der Grundschule eine PV-Anlage (mit Eigenstrom-Nutzung).

Max Knauer, Hohending, forderte, dass es beim Thema Breitbandversorgung weiter vorwärtsgehen müsse. Wurde hier etwas verschlafen? Dazu sagte Bürgermeister Einwang, dass ein Teil des Erschließungsgebietes im „Höfeprogramm“ des Freistaates Bayern wegen Unwirtschaftlichkeit nicht vergeben werden konnte. Für diese Bereiche war ein Wechsel ins Bundesprogramm erforderlich. Allerdings wurden im Zuge des Förder-Verfahrens keine Angebote abgegeben. Derzeit laufe eine weitere Ausschreibung. Es wurde hier definitiv nichts verschlafen. hsc

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