Wer will Menschen in Not helfen?

Mühldorf. – Seit drei Jahren gibt es die Telefonseelsorge in Mühldorf, jetzt wollen die Mitarbeiterinnen über ihre Arbeit informieren und neue Mitstreiter gewinnen.

Die steigende Nachfrage nach einer jederzeit verfügbaren, anonymen und qualifizierten Beratungsstelle veranlasste das Erzbistum München und Freising nach eigenen Angaben vor drei Jahren die Dienststelle der Telefonseelsorge in Mühldorf zu eröffnen. Laut Leiterin Andrea Fürnrohr wächst die Einrichtung seitdem stetig, heuer würden neue Ehrenamtliche ausgebildet, sagte sie. Die Ehrenamtlichen können laut Fürnrohr zu Hilfe am Telefon, im Chat oder per E-Mail leisten. Jüngere Hilfesuchenden nutzten eher das Chat-Angebot, Ältere griffen lieber zum Telefon.

Die kostenlose Ausbildung zur Telefonseelsorgerin umfasst etwa 200 Stunden, und umfasst die Bereiche Selbsterfahrung, Gesprächsführung, Fachthemen und Hospitation.

Interessierte können sich in Mühldorf am Montag, 18. November, und Mittwoch, 4. Dezember, jeweils um 18.30 Uhr im Pfarrsaal von St.  Peter und Paul über die Arbeit der Telefonseelsorger informieren. Infos gibt es auch unter 0 89/213774142 und im Internet afuernrohr@eomuc.de. Die Telefonseelsorge ist erreichbar unter 08 00/1 11 01 11 oder 08 00/1 11 02 22. reu

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