Wenn de Nasn juckt!

„Uns bleibt nix daspart“, hod er vorm Metzga gjammerd.

„De Maskn wenn i scho aufsetzt, dann laufd mei Bruin oh und i siehg übahaupt nix mehr“, vazoid ah de andn, de wia er wartn, dass zum Metzga einekemman und a Leberkassemme zum Mittagessn abhoin. Er hod mit dera Jammerei ned aufghörd, und des is imma schlimma worn. Drin im Ladn hod a de Madl, de de Leberkassemme herrichtn vazoid, was er ois midmacha muass und de Corona-Gaudi konn er ums Varrecka nimma dapacka.

De Madl ham hinta eahnane Maskn scho zum Grinsen o‘gfangd und da Rest von da Kundschaft in da Metzgarei ah. Do is a neue Kundschafd in de Metzgarei kemma, der hod den Rest von dera Maskntragödie no mitkriegt. Bevors na fragn ham kenna, was er mecht, hod er sei Nasn unda da Maskn zum Reim o‘gfanga, dass da Sau graust. Eahm is ned leichda worn. Da glangd a in sei Hosentaschn nei, hoid a Packal Tempo aus dem Hosensack und ziagt a Taschtüchal aus da Packung. Ois hod gschaud, wia des Gspui weidagehd und des is spannend worn. Er packd des Taschntüchal und hoids an sei Nasn hi, de unda da Maskn is und mechd schneizn. Do hod as grad no gspannd, dass de Schneizerei in de Maskn gehd und ned ins Taschntüchal. Den hods grissen, ois war neba eahm a Bombn eingschlagn. Dan hod a des Taschtüchal wieda packd und in den Hosensack neigstopfd. „Hod mi mei Nasn iatz gjuckt, i hob denkt i kehr da Katz und de Juckarei herd nimma auf.“ Da is dann glei a Wammerlsemme ausagsprunga und de Nasn hod ah Ruah gem.

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