Ein weiterer Schritt im Buchbacher Carsharing-Projekt

Mit der Umsetzung des Carsharing-Angebotes für Buchbach beschäftigte sich der Marktgemeinderat in der Oktober-Sitzung. Das Thema wurde zum wiederholten Male besprochen. Der Verein „Landmobile“ war in seiner Analyse zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Angebot in Buchbach erfolgreich zu betreiben wäre.

Buchbach – Deswegen beschloss der Marktgemeinderat die Umsetzung bereits in der Sitzung vom März.

Im Anschluss daran wurde der Markt Buchbach über einen Förderantrag des Landkreises informiert. Wegen des laufenden Förderantragsverfahrens wurde der Beschluss ausgesetzt. Nun hatte der Landkreis die Förderzusage erhalten. Der Marktgemeinderat nahm den Punkt wieder auf. Bürgermeister Thomas Einwang (CSU/Parteifreie/Wahlvorschlag Ranoldsberg) informierte über das Projekt.

Ein wichtiger Aspekt war, dass für mehrere Kommunen eine gemeinsame Lösung organisiert werden könnte. Dies wäre positiv für die Akzeptanz, so Bürgermeister Einwang. Er erinnerte auch daran, dass die notwendige Teilnehmerzahl in Buchbach vorhanden sei. Doch das Angebot wäre anfangs sicher nicht kostendeckend. Daher wäre eine Teilnahme am Förderprojekt sinnvoll. Karl-Heinz Kammerer (Freie Wähler) schlug vor, am Ende der Projektphase solle eine Kosten-Nutzen-Betrachtung gemacht werden, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Er wollte wissen, „wie wird vorgegangen, wenn weniger als sechs Gemeinden mitmachen?“ Bürgermeister Einwang antwortete, „wenn weniger Gemeinden mitmachen, steigen die Kosten pro Gemeinde auf rund 5000 Euro bei vier Gemeinden, oder rund 3000 Euro bei sechs Gemeinden. Ihr Interesse bekundet haben Schwindegg, Haag, Ampfing, Neumarkt-St. Veit und die VG Oberbergkirchen.“ Der Marktgemeinderat befürwortete einstimmig die weitere Beteiligung an der Umsetzung des Förderprojektes. sn

Kommentare