ISEN I HAT GEWÄHLT

Wasserverband unter neuer Führung

Der neue Vorstand:Stellvertreter Leonhard Huber, Vorsitzender Hans Biermaier und Zweiter Stellvertreter Anton Sax. re
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Der neue Vorstand:Stellvertreter Leonhard Huber, Vorsitzender Hans Biermaier und Zweiter Stellvertreter Anton Sax. re

Mühldorf. – Der Wasser- und Bodenverband Isen I steht unter neuer Führung.

Bei der Neuwahl des 30-köpfigen Verbands-Ausschusses und der Vorstandschaft, stimmten die Mitglieder für Hans Biermaier als neuen Verbandsvorsteher für die Wahlperiode 2017. Seine Amtszeit geht bis 2021. Stellvertreter sind Leonhard Huber und Anton Sax.

In den Zuständigkeitsbereich des Verbands Isen I fallen die Isen und deren 72 Zuflüsse und Gräben mit einer Gesamtlänge von mehr als 51 Kilometern. Das Verbandsgebiet des 1924 gegründeten Verbandes wurde vom damaligen Kulturbauamt Mühldorf festgelegt und reichte von Stefanskirchen bis Erharting. 2003 fusionierte der Wasser- und Bodenverband Isen I mit dem Wasser- und Bodenverband „Stengerbach“ und übernahm durch die Eingliederung seitdem alle Pflege- und Reparaturarbeiten. Der Wasser- und Bodenverband Isen I hat 670 Mitglieder.

Biermaier erklärte nach seiner Wahl, dass dem Verband schwierige Jahre bevorstünden. Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bringen, werde sehr schwierig. Wenn alle, Mitglieder, Landwirte, Kommunen, Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt an einem Tau zögen, möglichst alle auf einer Seite, könne man auch Positives bewegen zum Wohle aller, der Natur und der Landwirtschaft.

Nur so könne der Wasser- und Bodenverband Isen I seine in der Satzung festgelegten Ziele verfolgen und erreichen. „Wir Landwirte leben ja von und mit der Natur. Nur müssen wir auf den Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft bestehen und dürfen unsere Pflichten nicht vernachlässigen“, sagte Biermaier.

Zu den Verbandsaufgaben gehören: Unterhalt von Gewässern und ihrer Ufer, Ausbau und Rückbau von Gewässern, Hochwasserverhindernde Maßnahmen, Instandsetzung und Instandhaltung der Zuflüsse der Isen, die Pflege von Gehölzen und Bepflanzungen an Gewässern sowie Landschaftsschutz und Landschaftspflege.

Der Plan vom Bayerischen Umweltministerium über den ökologischen Zustand der Fließgewässer zeigt laut Biermaier, dass der Verband nach der Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinien und dem Gewässerentwicklungsplan bis 2021 noch viel Arbeit hat.

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