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Haus der Kultur

Zweite Chance für die Waldkraiburger Moonlight Shows: Positive Bilanz für Ersatzprogramm

Ein „Best of“ gab die Kabarettgruppe „Saftladen“ gleich zweimal bei den Moonlight Shows zum Besten.
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Ein „Best of“ gab die Kabarettgruppe „Saftladen“ gleich zweimal bei den Moonlight Shows zum Besten.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Vor rund zwei Wochen sind die Moonlight Shows zu Ende gegangen. Was als Ersatz für viele ausgefallene Kulturveranstaltungen gedacht war, könnte sich nächstes Jahr wiederholen. Denn das Fazit fällt positiv aus.

Waldkraiburg – Ganz unbekannt waren die „Moonlight Shwos“ dem Waldkraiburger Publikum nicht. Vor 20 Jahren gab es sie schon einmal, eingestellt wegen zu geringer Nachfrage. Die Corona-Pandemie hat dem Format nun nochmal eine Chance gegeben. „Das Resümee bei uns und den Zuschauern ist hervorragend“, sagt Alexandra Lausmann, Leiterin allgemeine Kulturverwaltung. Saftladen, Dinnershow oder ein Ausflug in die Welt des Tango: Bewusst habe man auf eine große Bandbreite beim Programm geachtet.

Teilweise zu viele Sperrungen nötig

„Wir wollten uns damit abheben von den vielen Veranstaltungen, die in der Umgebung stattgefunden haben“, sagt Lausmann. Die Reaktionen vom Publikum seien allesamt positiv gewesen, die Veranstaltungen waren ausverkauft. Wobei ausverkauft in Corona-Zeiten nicht heißen muss, dass jeder verfügbare Platz tatsächlich genutzt werden konnte. „Die Sperrungen – bedingt durch die Abstandsregelungen – waren teilweise einfach zu viel“, sagt Lausmann. Größtenteils seien die Zuschauer eben nur zu zweit gekommen, weshalb nicht alle verfügbaren Tickets abgegeben werden konnten. Anfragen hätte es genug gegeben.

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Abstriche mussten die Organisatoren auch beim Wetter machen. „Wir hätten uns eine schöne Sommernacht gewünscht.“ Doch der Wunsch von Alexandra Lausmann ging nicht so wirklich in Erfüllung. Die Dinner Show von Rudi Stey zog wetterbedingt schon vorab um in den Großen Saal, bei einer anderen Veranstaltung stand ein großes Fragezeichen dahinter, ob sie im Freien stattfinden kann.

Doch für Alexandra Lausmann kein Grund dafür, die Moonlight Shows gleich wieder aus dem Programm zu verbannen. „Wir wollen es nächstes Jahr noch einmal probieren. Auch Zuschauer haben uns schon darauf angesprochen, und wir haben selten so viel positives Feedback bekommen“.

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Nach den Erfahrungen spricht Lausmann der Reihe gute Chancen ein, zumal sich auch das Ferienverhalten verändert habe und viele Leute nicht mehr im August, sondern verstärkt in den Pfingstferien verreisen würden. Doch zuvor startet erst einmal das Herbstprogramm im Haus der Kultur. „Wir haben mit angezogener Handbremse geplant und damit kalkuliert, was möglich sein könnte“, sagt Alexandra Lausmann. Die aktuell beschlossenen Corona-Lockerungen lassen zwar neuen Spielraum zu, die Lücken im Spielplan werden sich aber nicht mehr komplett schließen lassen.

Kein Abo-Angebot auf die Schnelle

„Wir werden wohl 2022/2023 wieder einigermaßen einen Vollbetrieb haben“, vermutet Alexandra Lausmann. Ein Abo-Angebot wird es daher im Herbst auch nicht geben. Für das Frühjahrs-Programm sieht Lausmann noch mehr Möglichkeiten nachzulegen.

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„Ein Abo-Angebot auf die Schnelle halte ich für verkehrt. Wir wollen auch weiterhin auf die gewohnte Qualität setzen und die Kultur nicht überfrachten.“ Nach der langen coronabedingten Abwesenheit müsse man die Kultur erst wieder wachsen lassen. Der Zeitraum sei so lange gewesen, dass für manchen die Kultur keine große Rolle mehr spiele. „Man muss das Publikum wieder begeistern und dazu braucht es etwas Augenmaß.“

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