„Zum Glück gab es keine Verletzten“ – Spektakuläre Irrfahrt in Waldkraiburg endet auf Bahngleisen

Ende einer Irrfahrt: Die Feuerwehr musste den BMW eines 29-jährigen Münchners von den Gleisen am alten Bahnhof holen. Fib/SO
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Ende einer Irrfahrt: Die Feuerwehr musste den BMW eines 29-jährigen Münchners von den Gleisen am alten Bahnhof holen. Fib/SO

Eine spektakuläre Irrfahrt hat ein 29-jähriger Autofahrer aus München am Freitagabend im Bereich der Einkaufsmärkte in Waldkraiburg-Süd hingelegt. Nach etwa 300 Metern blieb der Wagen, ein BMW, mit Totalschaden auf den Gleisen am alten Bahnhof liegen. „Da war viel Glück dabei, dass da nicht mehr passiert ist“, sagt Bernhard Vietze, Kommandant der Waldkraiburger Feuerwehr, die das Auto bergen musste.

Waldkraiburg– Um 19.10 Uhr ereignete sich der Unfall. Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage mitteilte, startete die Irrfahrt auf dem Aldi-Parkplatz. Der BMW-Fahrer fuhr über einen Randstein durch ein Gebüsch, dann – beim benachbarten Penny-Park- platz – über zwei Parkbuchtbegrenzungen. Schließlich überquerte er die Bahnhofstraße, überfuhr einen kleinen Parkplatz und durchbrach einen Holzzaun, ehe er auf den Gleisen zum Stehen kam.

Weder der BMW-Fahrer noch seine 26-jährige Beifahrerin wurden verletzt. Die Polizei geht von einem „selbst verschuldeten Fahrfehler“ aus. Gesundheitliche Beeinträchtigungen des Fahrers sind nicht bekannt. Der Wagen wurde von der Feuerwehr aus dem Gleisbereich geholt.

Zur Unfallzeit waren noch Kunden unterwegs

„Eine kuriose Geschichte“, sagt deren Kommandant Bernhard Vietze. „Zum Glück ist kein Personenschaden entstanden.“ Zur Unfallzeit waren die Geschäfte offen. Und Kunden auf den Parkplätzen unterwegs. „Es stand Spitz auf Knopf“, meint Vietze. Der Zug von Rosenheim nach Mühldorf sei schließlich schon fahrbereit am kaum 500 Meter entfernten Bahnhaltepunkt gestanden.

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Der Bahnverkehr musste unterbrochen werden. Etwa eine halbe Stunde mussten die Fahrgäste in Waldkraiburg warten.

Der Gesamtschaden, der bei dem Unfall entstanden ist, beträgt laut Polizei 6200 Euro, davon entfallen 6000 Euro auf das Auto. Bahngleise wurden nicht beschä- digt. hg

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