Zukunft der Eisschützen aus St. Erasmus ist ungewiss

Die Kasse der Trasner Eisschützen wird jetzt von Anita Lanzinger geführt, darüber freut sich auch der SV-Vorsitzende Andreas Bernhart.
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Die Kasse der Trasner Eisschützen wird jetzt von Anita Lanzinger geführt, darüber freut sich auch der SV-Vorsitzende Andreas Bernhart.

Der Eisschützenverein SV St. Erasmus hat bei den Neuwahlen während der Jahresversammlung im Feuerwehrhaus nahezu die gesamte Vorstandschaft bestätigt. Allerdings sorgen sich die Verantwortlichen um den Fortbestand des Vereins.

Waldkraiburg-St. Erasmus – Andreas Bernhart wurde auch für die nächsten drei Jahre als Vorsitzender gewählt, ebenso sein Stellvertreter Georg Obermaier. Das Amt des im Januar verstorbenen Kassiers Wolfgang Lanzinger hat Anita Lanzinger übernommen. Schriftführer Alfred Stadler, Spielleiter Arnold Stadler, die Beisitzer Peter Christan, Josef Huber und Matthias Obermaier wie auch die Kassenprüfer Josef Holzner und Josef Sieghart üben ihre Tätigkeiten weiter aus.

Vorsitzender Bernhart zählte in seinem Rückblick 18 Termine auf, darunter das Eisbahnfest, Geburtstagsbesuche und Vorstandschaftssitzungen. Er dankte den Eismeistern sowie den Förderern und Arbeitern, die bei der Wildbahn neu aufgeforstet haben, um einen guten Schutz zu gewährleisten.

116 Mitglieder beim Trasner Eisschützenverein

Derzeit sind 116 Mitglieder beim SV, davon 15 aktive, 23 passive und 78 fördernde. Aus dem Kassenbericht von Anita Lanzinger ging ein Minus von 897 Euro hervor.

Spielleiter Arnold Stadler nannte 19 Turniere, an denen sich 14 Schützen beteiligten. Zwei erste sowie jeweils ein zweiter, dritter und vierter Platz wurden erzielt. Im Sommer wie im Winter war jeweils eine Herren-Mannschaft im aktiven Spielbetrieb. Beim Kreispokal wurde teilgenommen sowie bei den Sommer-Meisterschaften in der Kreisoberliga. Im Winterbetrieb schossen die Trasner in der Bezirksliga Nord, stiegen jedoch in die Kreisoberliga ab. 2019 wurde das Ametsbichler-Pokalschießen gewonnen und bei der Ortsmeisterschaft siegte das Team „Lindach“. In der Gruppe „Aktiv“ bei der Stadtmeisterschaft 2020 kam die „Trasner Hüttn“ auf den vierten Platz.

Wenn Wintersaison ausfällt, wird es schwer

Arnold Stadler berichtete aus der Kreisversammlung, dass die Wintersaison nicht stattfinden wird. Bei der Bezirksliga steht noch nicht fest, wie oder wo geschossen wird. „Vereinsturniere könnten stattfinden, allerdings wird es auch hier kompliziert. Wenn die Wintersaison ausfällt, besteht auch in unserem Verein die Gefahr, dass die älteren Schützen sich nicht mehr einbringen, wenn sie längere Zeit nicht geschossen haben“, befürchtet der Spielleiter.

Aus der Versammlung kam die Anregung, das Vereinsleben attraktiver zu gestaltet, sodass der Verein nicht in einigen Jahren auseinander fällt. Einen Ausflug im nächsten Jahr schlug der Vorsitzende vor.

Bürgermeister Robert Pötzsch lobte die Vorstandschaft, dass sie den Verein in dieser schwierigen Zeit am Laufen hält. bac

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