FESTTAG DER GEORGISCHÜTZEN IN WANG

Zehn Stände mit moderner Elektronik

Pater Alois Stutner segnete die neue Anlage.
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Pater Alois Stutner segnete die neue Anlage.

Die Wanger Georgischützen haben rund 90 aktive Schützen, darunter 30 Jugendliche. Diese beteiligen sich mit fünf Mannschaften an den Gaurundenwettkämpfen und haben ein starkes Vereinsleben mit wöchentlichen Schießabenden von Oktober bis Ostern. Die Umrüstung der Schießanlage war nun Grund genug, dass viele Besucher den Tag der offenen Tür nutzten, um zur Besichtigung zu kommen.

Unterreit – Schon nach dem Gottesdienst versammelten sich Honorationen, Schützenmitglieder und interessierte Bürger im Heim der Georgischützen in Wang. Pater Alois Stautner nahm nach der Begrüßung durch Schützenvorsitzenden Jakob Söll die Segnung der umgerüsteten Schießanlage vor. Dabei segnete er auch das Kreuz, dass jetzt das Schützenheim ziert. Pater Stautner sprach erfreut davon, dass vieler Orts Kreuze abgenommen werden, umso erfreulich sei die Tatsache, „dass in diesem Heim ein Kreuz seinen Platz fand“.

Nachdem der Ehrenschützenmeister der Georgischützen Georg Thaler, Bürgermeister Gerhard Forstmeier, Gauschützenmeister Erich Eisenberger, Schützenvorsitzender Jakob Söll und Gauehrenschützenmeister Helmut Wagner mit ihrem ersten Schuss die Anlage mit zehn Schießständen freigaben, versuchten sich Pater Stautner und die Sponsoren an den umgebauten und nun elektronischen Schießständen.

Danach luden die Schützen in den Dorfsaal mit Bewirtung. Schützenvorsitzender Jakob Söll berichtete kurz über die Geschichte dieser Umbaumaßnahme. Nachdem im Herbst 2015 bei der Überprüfung durch das Landratsamt festgestellt wurde, dass die Stände sicherheitstechnisch nicht den Anforderungen entsprechen würden, hätten die Jugendwarte Michael Birk und Michael Huber ihre Ideen für die Umrüstung eingebracht. „Sie wünschten sich, wenn schon modernisiert werden müsse, für die Zukunft eine elektronische Anlage und erklärten sich bereit, rund 320 freiwillige Arbeitsstunden dafür zu leisten. Sie überzeugten die Vorstandschaft und so wurde aus der Idee Wirklichkeit“. Die Kosten für diese große Umrüstung in Höhe von rund 40 000 Euro habe man aber nur dank sehr spendenbereiten Sponsoren und einem beruhigenden Eigenkapital bewältigt. Zuschüsse von Gemeinde und BSSB würden noch ausstehen. Dies bestätigte auch Bürgermeister Gerhard Forstmeier in seinen Grußworten. Auch er sei stolz auf diesen optimalen Schießstand, die Georgischützen könnten sich damit im Schützengau sehr gut präsentieren.

Kosten in Höhe von 40 000 Euro

Nach Grußworten der Sponsoren sprach Gauschützenmeister Erich Eisenberger. Auch er betonte, dass ohne die vielen freiwilligen Arbeitsstunden dieser Umbau nicht möglich gewesen wäre. Er sprach auch davon, dass er beim Erhalt der Einladung dachte: „die Georgischützen homm doch erst eine neue Schießanlage kriagt, jetzt wird schon wieder umgebaut“.

Zur Erinnerung an den Tag übergab Eisenberger an Vorsitzenden Söll einen Erinnerungsteller des Schützengaus.

Auch der Patenverein Grünthal-Einharting mit Andreas Seidl übergab mit den besten Wünschen für die Zukunft ein Präsent.

Den ganzen Tag über kamen dann viele Besucher zu den Georgischützen und nutzten die Möglichkeit, den modernen Schießstand mit Probeschüssen zu testen.

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